Sandhofen

Sandhofen Altenwerk tischt Dampfnudeln und Suppe auf

Besinnliches und viel Historisches

Zu Kartoffelsuppe, Dampfnudeln, einer Besinnung zum Kreuzweg und einem Vortrag über den Stadtteil Scharhof lud das Altenwerk der St. Bartholomäusgemeinde in Sandhofen ein. Nachdem die Leiterin des Altenwerkes, Waltraud Seitz, verkündete, dass neben der leckeren Kartoffelsuppe noch 200 selbst gemachte Dampfnudeln bereitstanden, erhielt sie großen Applaus.

„Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind“: Die Besinnung zum Kreuzweg trugen Jutta Schulz und Waltraud Seitz vor. Die Erinnerungsworte zu Erika Fritz, die jahrzehntelang dem Altenwerk an der Spitze angehört hatte und vor einigen Wochen verstarb, fielen Waltraud Seitz, die mit Tränen zu kämpfen hatte, nicht leicht. „Ihr herzliches Zugehen auf die Menschen ist nur ein positives Merkmal von ihr, das erwähnt werden muss“, so Seitz.

Anfänge in Schottland

Nicht nur über das Dorf Schar und die Entstehung des Scharhofes klärte Bernd Siegholt in seinem Vortrag über die Vergangenheit des Mannheimer Nordens auf. Die Geschichte des Stadtteils startete in Skara Brae, einer jungsteinzeitlichen Siedlung auf Orkney vor der Westküste in Schottland. Auch erfuhren die Gäste an diesem Nachmittag, dass bereits 764 im Lorscher Codex der Bereich „Scarra“, der zu dieser Zeit schon eine eigene Basilika besaß, Erwähnung fand.

Weiterhin klärte Siegholt auf, dass der Scharhof der älteste Vorort Mannheims sei. Bildhaft und sehr spannend erzählte er den Gästen an diesem Nachmittag viele weitere interessante Dinge aus dem Norden. Bei Kaffee und Kuchen klang der Tag aus. eng