Sandhofen

Sandhofen Katholischer Kindergarten St. Maria wünscht sich Sonnensegel und Wasserspielanlage

„Die meisten Geräte sind uralt“

Dass es im großen Garten des katholischen Kindergarten St. Maria in Sandhofen so trostlos aussieht, liegt nicht allein am Winterwetter. Die Spielgeräte hinter dem Haus sind vielmehr so in die Jahre gekommen, dass sie teils gar nicht mehr richtig genutzt werden können: „Der Kindergarten wurde 1968 eingeweiht“, berichtet Leiterin Monika Sliwka. Schon lange spart die Einrichtung für eine neue Ausstattung, doch der Kindergarten ist noch weit vom Ziel entfernt.

Monika Sliwka ist seit 1983 im Sandhofener Pirolweg angestellt, die Spielgeräte sind teils noch aus der Eröffnungszeit. „Die meisten Spielgeräte sind uralt“, pflichtet Mitarbeiterin Daniela Eberle bei. Weil sich viele Bestimmungen geändert hätten, entspreche vieles nicht mehr den heutigen Anforderungen, so die Leiterin. Seit 2010 gibt es auch eine Krippe in dem Haus im Pirolweg, zu den bestehenden 62 Mädchen und Jungen kamen so weitere zehn hinzu. „Wir wollen aber zeitgemäß und für alle Kinder etwas anbieten“, erklärt Eberle.

Das Team hat sich bereits über die Kosten der Anschaffungen informiert und die Preise aufgelistet. „Wir wünschen uns schon lange eine Wasserspielanlage, auch ein neues Sonnensegel wäre wichtig“, so Eberle. Zwar habe der Kindergarten zuletzt am St. Martinsfest rund 200 Euro eingenommen, und sammle regelmäßig bei Festen für eigene Anschaffungen. Geprüfte Geräte für Kindertageseinrichtungen sind aber deutlich teurer: „Insgesamt kommen wir auf 25 000 bis 35 000 Euro“, rechnet Eberle vor: „Aber wenn wir alles selbst ansparen, können wir uns das erst leisten, wenn ich in 22 Jahren in Rente gehe.“

Eltern helfen mit

Mit einem Schild im Kindergarten hat die Kindergartenleitung die Eltern bereits informiert, wofür der Kindergarten gerade spart: „Und Kai Eberlein und Philipp Friedel, zwei Kita-Papas, wollen uns mit den Wasserleitungen und dem Anschluss helfen“, so Eberle.

Weil auch die katholische Kirche diese Summe allein nicht aufbringen kann, hoffen die Erzieher und die Gemeinde auf Unterstützung. Denn sie wollen den Kindern möglichst bald wieder Spiel und Spaß im Garten bieten.