Sandhofen

Gartenstadt Beim „Cleanup Day“ säubern die Grünen den Karlstern am Käfertaler Wald

Einweggeschirr aufgesammelt

Archivartikel

„Weniger ist immer besser“, wissen auch Susanne Aschhoff und Michael Maus. Gemeinsam mit aktiven Mitstreitern des Grünen-Ortsverbands Mannheim Nord hatte das Duo den Karlstern im Käfertaler Wald in den Fokus genommen. „Heute ist der internationale Coastal Cleanup Day“, verriet Aschhoff.

Die Bundespartei habe diesen Tag zum Anlass genommen, einen Aktionstag gegen Plastikmüll zu starten. Im gesamten Bundesgebiet werde es heute zu ähnlichen Aktionen kommen, erklärten die beiden. „Wir werden schauen, was hier so an Müll zusammenkommt“, zeigte sich gleichfalls der Grünen-Bezirksbeirat Markus Corcelli vom Waldhof voller Tatendrang. Es sei bedenklich, was da weltweit an Verschmutzung in allen möglichen Lebensräumen und in der Nahrungskette zusammenkomme, meinte Susanne Aschhoff.

Den „Cleanup Day“ gebe es seit 30 Jahren. „Wir machen zum ersten Mal mit“, wie sie verriet. Der beste Müll sei jedenfalls der, der erst gar nicht anfalle, betonte die Ortsverbandssprecherin. „Es muss ja nicht jeder Keks oder jedes Bonbon in der Packung nochmal in Folie eingeschweißt werden“, kritisierte Aschhoff. „Wenn die Leute Mehrwegflaschen, Brotdosen und eigene Isolierbecher bei ihrem Picknick am Karlstern verwenden würden, hätten wir heute nur einen Bruchteil in unseren Tüten gehabt“, vermutete sie. Dabei lägen die Deutschen im weltweiten Vergleich in Sachen Plastikmüll leider sehr weit vorn, so Aschhoff. Das findet ebenso Elke Zimmer bedenklich. Die Grünen-Landtagsabgeordnete betonte die Notwendigkeit, sich in dieser Hinsicht zu engagieren. Deshalb helfe sie gerne mit, auch die versteckten Ecken rund um den Karlstern zu säubern. jba