Sandhofen

Sandhofen Veranstaltungsreigen zum 100. Jubiläum des ASV endet / Rolf Appel ist Fischerkönig

Elf-Kilo-Karpfen geangelt

Archivartikel

Mit dem Fischerball endete die Veranstaltungsreihe des ASV Sandhofen zum 100. Jubiläum. Die gut besuchte Veranstaltung ging im SKV Clubhaus in Sandhofen über die Bühne. Noch ehe die Gäste zu der Musik des Blaulicht Trios ihr Tanzbein schwingen konnten, begrüßte Vorstand Peter Siegmann die Gäste. Die Räumlichkeiten der Gaststätte luden, ausgeschmückt mit vielen Blumen und Pflanzen, zum Feiern ein.

Es ist schon Tradition, dass beim Fischerball Fischerkönig und Fischerprinz geehrt werden. Der Fang eines Karpfens von elf Kilogramm gelang Rolf Appel – dafür krönte ihn der Verein. Fischerprinz Benjamin Baum hatte mit acht Kilo einen etwas leichteren Fisch an der Angel.

Nicht nur König und Prinz wurden an diesem Abend ausgezeichnet. Die Fischer ernannten Manfred Herbold, Jürgen Böh, Philipp Otto und Friedhelm Haingärtner zu Ehrenmitgliedern. Die Vorstände Peter Siegmann und Rudi Lellek würdigten ihre Verdienste und dankten für das langjährige ehrenamtliche Engagement.

Abwechslungsreich war die Auswahl an Speisen. Die knusprigen Haxen durften dabei nicht fehlen. Die Damen des Vereins hatten sich viel Mühe gegeben, um eine Tombola auszurichten. Schon Wochen zuvor kümmerten sie sich darum, die Gewinne – viele vom Verein selbst finanziert – zu besorgen. Klar, dass unter den Gewinnen auch eine Angel zu finden war.

Ehrenurkunde für Horst Karcher

Beim Fischerball zeichnete der Vorsitzende des Ehrenausschusses der Bürgervereinigung Sandhofen, Fritz Schenkel, außerdem Horst Karcher mit der Ehrenurkunde aus. „Du hast 50 Jahre Sandhofen, Mannheim und die Kurpfalz bekannt gemacht“, würdigte Schenkel in seiner Laudatio. Sogar in Mainz und Köln habe er mit seinen Liedern Fasnachter erfreut. Mr. Pudelnaggisch, wie man Karcher in der Fasnacht auch nennt, hat sich im vergangenen Jahr von der Bühne zurückgezogen. Er war insgesamt 14 Jahre Sitzungspräsident bei den „Stichlern“, deren Ehrenpräsident er heute ist. Viele Senioren hätten Karcher auch als Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt Sandhofen geschätzt, so Schenkel. Er unterhielt sie an den Kaffeenachmittagen in der Schönauer Straße oft mit seiner Quetschkommod. „Wir sind dankbar für dein Engagement und die gute Laune, die du verbreitet hast. Und auch dankbar, dass du den Namen des Stadtteils Sandhofen in der Öffentlichkeit gut bekannt gemacht hast“, lobte Schenkel.

Ganz muss man auf Karcher nicht verzichten. Er will weiterhin mit dem Blaulicht Trio auftreten und in der närrischen Zeit einen Kappenabend organisieren. Nur der großen Bühne hat er den Rücken gekehrt. eng