Sandhofen

Organisatoren Zufrieden mit zweitägiger Veranstaltung an der Domstiftstraße

„Großes Stück Arbeit geleistet“

Archivartikel

„Sandhofen trifft sich“ – unter diesem Motto lud der Gewerbeverein Sandhofen (GVS) zur zweitägigen Gewerbeschau auf das Gelände der Dreieinigkeitsgemeinde in der Domstiftstraße ein. Am Samstagvormittag bei der Eröffnung konnte die GVS-Vorsitzende, Bettina Herbel, unter anderem Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinswelt begrüßen. Ein Willkommen richtete Herbel auch an Doris Kirsch, die Vorsitzende des Bundes der Selbständigen Feudenheim.

So eine Gewerbeschau sei ein besonderer Tag und man sei stolz, auf dem Gelände einen Branchenmix mit einem Rahmenprogramm zu präsentieren, so Herbel. „Wir haben ein großes Stück Arbeit geleistet“. In den mehr als 110 Jahren des GVS habe sich der Verein sichtlich weiterentwickelt mit seinen Aktivitäten und seinem Engagement. Man habe sich der jeweiligen Zeit immer gestellt, so die Vorsitzende. Vor allem hob sie hervor, dass der GVS vom Heimatgefühl lebe, das man nur in Sandhofen kenne. Diese Gewerbeausstellung sollte laut Herbel auch die Sicht auf den Begriff „Heimat“ lenken. Man lebe in Sandhofen gut mit den großen Unternehmen in der Nachbarschaft, die vor allem auch für die notwendigen Arbeitsplätze und den Zugewinn an neuen Kunden für die Sandhofener Geschäftswelt sorgten.

Als einer der Unternehmer in der Nachbarschaft sprach der Geschäftsführer von Essity (früher SCA oder PWA), Thomas Wüst. Sein Dank galt dem GVS für die Einladung. In seiner Rede führte Wüst, der seit 30 Jahren dort beschäftigt ist, Interessantes über das Unternehmen im Mannheimer Norden aus: Die enge Verbundenheit zu Sandhofen zeige sich auch dadurch, sagte er, dass das Unternehmen mit seiner Adresse über zwei verschiedenen Postleizahlen verfüge: 68307 (Sandhofen) und 68305 (Waldhof).

Wüst sprach auch vom Familientag seines Unternehmens, bei dem man die gute Zusammenarbeit mit Sandhofener Vereinen schätze. „Mannheim liegt europazentral und ist weltoffen“, bezog sich Wüst auf den Standort. Herbel dankte Wüst für seine Ausführungen mit einem Blumenstrauß.

Vielseitiges Angebot

An ihren Ständen präsentierten sich die teilnehmenden Unternehmen freundlich und sehr kommunikativ, egal ob im Gemeindesaal der Dreieinigkeitsgemeinde oder gegenüber im Sandhofener Veranstaltungshaus PX de Dom. Der Mix an Ausstellern war sehr vielseitig.

Am Sonntag, dem zweiten Tag der Gewerbeschau, zogen die Vorsitzende Bettina Herbel wie auch ihr Stellvertreter Reinhard Steinfurth am Abend eine positive Bilanz. Es habe sich gezeigt, so die Meinung beider, dass die Wahl des Veranstaltungsortes die richtige gewesen sei. Vor allem auch zeigten sich die Teilnehmer sehr kooperativ und zuverlässig. „Wir konnten uns mit der Anmeldung auf die Teilnahme verlassen und mussten keinem hinterhertelefonieren. Das war für uns sehr hilfreich“, erklärte Herbel. Das Miteinander sei ganz entspannt gewesen an beiden Messetagen.

Zufrieden waren die GVS-Vertreter auch mit der Firma mg Messebau, auf die man sich voll und ganz habe verlassen können. „Aktuell spricht nichts für eine Verlegung des Standortes“, erklärten beide.

Auch die Zusammenarbeit mit Uwe Zirr, dem Vorsitzenden des Christlichen Kulturvereins, bei dem man die Räumlichkeiten angemietet hat, sei hervorragend gelaufen. Zufrieden zeigten sich auch die Aussteller – nicht nur mit dem Standort, sondern auch mit dem Interesse der Besucher, die nicht nur aus dem Mannheimer Norden gekommen seien.