Sandhofen

Sandhofen Classic Brass Band tritt zum zweiten Mal in der Dreifaltigkeitskirche auf / Abschlusskonzert der jährlichen Auftritte

„Halleluja“ reißt Besucher mit

Archivartikel

Sie war zum zweiten Mal auf Einladung der Gemeinde und ihres Pfarrers Wolfram Langpape zu Gast in der Dreifaltigkeitskirche: die Classic Brass Band. In diesem Jahr stellte sie ihr neues Weihnachtsprogramm „Hört der Engel helle Lieder“ vor. Mit dem Auftritt in Sandhofen endete, wie auch schon im vergangenen Jahr, die Tour. Sie umfasste 2018 insgesamt 16 Auftritte.

Mittlerweile haben die grandiosen Musiker Zoltán Nagy (erste Trompete), Christian Fath (Horn), Szabolcs Horváth (Posaune), Roland Krem (Tuba) und der Gründer des Blechbläserensembles, Jürgen Gröblehner (zweite Trompete), in den neun Jahren, in denen sie zusammen spielen, sage und schreibe sechs CDs aufgenommen.

Das wie schon im letzten Jahr gut besuchte Konzert in der Dreifaltigkeitskirche eröffneten die Blechbläser mit einem Stück von William H. Cummings: „Fanfare“. Danach verzauberten die Musiker das Publikum mit allen drei Sätzen aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Nicht fehlen durfte das „Halleluja“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

Als Solisten bewährt

Dass die Musiker allesamt ihr Instrument beherrschen, bewiesen sie als Solisten. So zum Beispiel Roland Krem auf seiner Tuba bei „L’Inverno – Der Winter op. 8“ von Antonio Vivaldi. Was in dem gut ausgewählten Programm nicht fehlen durfte, waren von Peter Tschaikowsky die Nussknacker-Miniaturen.

Moderator und Bandleader Jürgen Gröblehner kündigte die Stücke mit Wissenswertem und Hintergrundgeschichten an. Die Classic Brass Band, deren Mitglieder schon mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden, widmet sich vornehmlich dem kompositorischen Schaffen alter Meister.

„Jauchzet, frohlocket“ hieß es nach der Pause, in der die Künstler selbst die Gäste bewirtet hatten. Es ging weiter mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Traditionell wurde es mit „Fröhliche Weihnacht überall“ und „O Come, O Come, Emanuel“. Der lange Zwischenapplaus des Publikums machte deutlich, wie sehr ihm das Spiel auf den Instrumenten gefallen hatte. Die Künstler, die noch in weiteren Bands tätig sind, dankten mit weiteren gut gespielten Stücken.

Pfarrer begeistert

Das musikalisch sorgfältig zusammengestellte Programm versetzte das Publikum in die adventlich-weihnachtliche Stimmung. Den Altarraum durften die Blechbläser erst nach der eingeforderten Zugabe der Gäste verlassen. Pfarrer Wolfram Langpape dankte nicht nur den Musikern für ihren grandiosen Auftritt und daneben allen Gästen, die sich in den voll besetzten Kirchenbänken eingefunden hatten.