Sandhofen

Sandhofen Rainer Holzhauser bei Runde mit Sehbehinderten

Kurpfälzer Geschichten

Archivartikel

Um den Schutzmann an der Ecke, die früher bei den Hausfrauen sehr beliebte Kittelschürze und einiges mehr ging es beim Kaffeenachmittag im Gemeindesaal der Dreieinigkeitsgemeinde in der Domstiftstraße mit dem Hobbyschriftsteller und aus der Kurpfälzer Fasnacht bekannten Rainer Holzhauser. Zur gemütlichen Runde eingeladen hatten Pfarrer Wolfram Langpape und sein Gemeindeteam Blinde und Sehbehinderte. Im Mittelpunkt der Kurpfälzer Erinnerungen von Holzhauser stand, wie es früher war – und was die Menschen der Region ausmacht. So geht es beim „Wonneproppen“ um die Beschreibung der Wesensart des Kurpfälzers mit „äänare Gosch wie ä Schwert. Dessen ungeachtet sei der hiesige Menschenschlag ausgesprochen herzlich.

Der Hobbyschriftsteller, der schon mehrere Bücher im Dialekt verfasst hat, brachte sein eigenes Glaubensbekenntnis mit. „Monnem unsa, Du bischt des Herz der Kurpfalz. Unsa täglisches Brezel gib uns heit, gib, dass unsarn Waldhof widda uffsteigt“ und vieles mehr bekamen die Besucher der Kaffeerunde zu hören. Vor allem sollen nach Ansicht Holzhausers alle närrischen Untertanen beschützt werden. Lina Bauer, mit 97 Jahren die älteste Teilnehmerin, fühlte sich, wie alle anderen, gut unterhalten. Pfarrer Langpape dankte für den Vortrag. eng