Sandhofen

Sandhofen Südkoreanische Musiker geben Konzert

Lieder als Lobpreisung

Angereist war es aus Südkorea: das Logos-Ensemble, zu Gast in Sandhofen. Sieben Streicher, eine Pianistin, 13 Chormitglieder und Dirigent gaben auf Einladung von Octavio Yang, dem Kantor der Dreieinigkeitsgemeinde, ein Konzert. Bei Organisation und Durchführung maßgeblich beteiligt war Beate Töpfer. Das Logos-Ensemble besteht aus einzelnen Musikern verschiedener Orchester Seouls. Die älteste Sängerin zählt 88 Jahre. Die Musiker, allesamt gläubige Protestanten, singen und musizieren ausschließlich Lobpreislieder, instrumental oder auch mit englischem Liedtext. „Sie haben eine Mission: Mit dieser Musik das Herz der Menschen zu erreichen, den Glaube an die Kraft Gottes zu stärken“, heißt es in einer Mitteilung.

Hinter den Auftritten stecke die Idee, Konzerte zu Menschen zu bringen, die selbst nicht kommen könnten. So gastierte das Logos-Ensemble während seines Deutschlandaufenthaltes in einem Krankenhaus, einem Seniorenheim und in einer Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung. Tief berührend sei die Freude gewesen, die die Musiker all diesen Menschen gemacht hätten.

Untergebracht bei Gastfamilien

Nach weiteren Konzerten in Heidelberg und Mosbach war diese Freude auch in Sandhofen zu spüren. In der Dreifaltigkeitskirche erhielten Ensemble und Chor stehende Ovationen vom begeisterten Publikum. Die besondere Akustik der Dreifaltigkeitskirche machte die Klangfülle der Musiker zum Erlebnis. „Power of Love“ von Geoff Bullock oder „Let us serve him“ und „It is well with my soul“ von P.P. Bliss erklangen zur Eröffnung. Es folgten „Oblivision & Libertango“ von A. Piazolla oder „Danzon No.2 for strings and piano“ von A. Marquez. Die letzten beiden Stücke „Pie Jesu“ und „Siyahamba“ trugen das Logos-Ensemble und der Dreifaltigkeitschor gemeinsam vor.

Gastfamilien hatten sich bereiterklärt, die Musiker für Übernachtung und Frühstück aufzunehmen. Trotz unterschiedlicher Sprache und Kultur – oder gerade deswegen – sei es eine sehr bereichernde Zeit für Gastgeber und Gäste gewesen. bhr/red