Sandhofen

Samariterbund begrüßt neue Hospizbegleiter

Sandhofen.„Am Ende des Weges reichen wir die Hand“: Unter diesem Motto betreibt der Arbeiter Samariter Bund (ABS) Mannheim seit 1979 einen ambulanten Hospizdienst. Er arbeitet mit anderen Diensten und der Palliativstation im Klinikum zusammen. Das Ziel aller ist, sich um schwerkranke und sterbende Menschen zu kümmern. Im Saal der Dreieinigkeitsgemeinde in der Domstiftstraße begrüßte der ASB nun 14 Frauen und zwei Männer als ehrenamtliche Hospizhelfer. Sie erhielten nach einem 150-stündigen Qualifizierungsseminar und einem 40-stündigen Praktikum in einer Palliativstation ihre Urkunden. Den Einsatz der Begleiter planen Chantal Verveur und Doris Detering. Die Koordinatorinnen stellen den ersten Kontakt zu Kranken oder Sterbenden her. „Wir kümmern uns auch um den seelischen Zustand der Hospizbegleiter und haben für sie immer ein offenes Ohr“, erklärte Chantal Verveur. Wichtig sei für die Helfer auch, mal Nein sagen zu dürfen und innere Grenzen abstecken zu können. eng (Bild: Engler)