Sandhofen

Kerwe II 35 Ehrenamtliche sorgen für reibungslosen Lauf / Starterfeld etwas kleiner als im Vorjahr / Veränderter Termin

Sportler gehen voller Ehrgeiz auf die Strecke

Archivartikel

Mit 130 Startern und zahlreichen Zuschauern an der Wegstrecke startete der neunte Sandhofer Kerwelauf. Manuel Ritter vom Team Ritter präsentierte die diesjährige Auflage des Wettkampfs. Dabei war schon vor dem Startschuss klar, dass alle Gruppen voller Ehrgeiz waren. Sogar beim Bambinilauf wollten sich die Jüngsten keine Blöße geben. Am Ende sicherte sich Linus Vollstädt von der DJK Feudenheim den Sieg.

Beim Kinder- und Jugendlauf überquerte der Bensheimer Sebastian Müller als erster die Ziellinie. Die Siegerkrone über zehn Kilometer sicherte sich Peter Korth vom SCA Lauftreff. Beim Einsteigerlauf über die sechs Kilometer hatte Christoph Hinkel aus Maxdorf die Nase vorn. Den Staffelwettbewerb entschied das Team ABS GmbH 1 als Schnellstes für sich.

„Im Vergleich zum Vorjahr ist es zwar ein etwas kleineres Starterfeld“, die Stimmung bei allen Teilnehmern sei jedoch gut, berichtete Anne Salber. Zudem habe man am Veranstaltungstag auf eine große Helfergruppe bauen können, sagte die Organisationschefin des Kerwelaufs.

Insgesamt 35 Ehrenamtliche hatten den Auf- und Abbau unterstützt oder standen als Streckenposten während des Laufs zur Verfügung. Salber bedankte sich bei allen Unterstützern sowie den Organisatoren der Kerwe. Bettina Herbel, Roland Keuerleber und Bernd Mechnig sei es zu verdanken, dass der Kerwelauf sich in dieser Weise entwickeln konnte.

Seit 2016 in der Chefrolle

Salber engagiert sich bereits seit einigen Jahren für das Sportevent. Die Chefrolle bei der Organisation übernahm sie 2016, „weil man mit solchen Veranstaltungen den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann“. Dies sei für sie der Hauptgrund, die Verantwortung zu übernehmen. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre Sandhofen nicht Sandhofen, betonte Anne Salber.

Das sieht Annalena Keller ähnlich. Gemeinsam mit ihrer Freundin Anika März sorgte sie im dritten Jahr nicht nur für geordnete Verhältnisse bei der Anmeldung zum Lauf, sondern setzte sich selbst sportliche Ziele. Im Staffelwettbewerb trat sie für die Voltigierer des Reitervereins an. Die Herausforderung, es unter einer Stunde zu schaffen, meisterten Keller und ihre Mitstreiter.

„Die Stimmung an der neu konzipierten Strecke war grandios“, bestätigte Anna Salber. So etwas motiviere noch einmal zusätzlich. Anders als zuvor waren die Läufer in Höhe des Pennys unweit des Stichs gestartet. „Mit der Terminierung des Laufs erstmals am Kerwesonntag hatten wir zunächst auch Kritik einstecken müssen“, erinnert sich Anne Salber. Insgesamt sei der neue Termin jedoch gut angenommen worden.

Die Teilnehmer erhielten beim Überqueren der Ziellinie ein Finisher Funktions-T-Shirt. Die schnellsten Läufer durften sich darüber hinaus über Sachpreise freuen. Ohne diese Unterstützung hätte man den Kerwelauf nicht realisieren können, bedankte sich Anne Salber bei den Sponsoren. jba