Sandhofen

Sandtorf Tag der offenen Tür auf dem Guckertshof / Programm und Speisen aus eigenem Anbau

Städter erleben die Natur

Am Tag der offenen Tür strömten wieder die Menschenmassen nach Sandtorf auf den Guckertshof. Landwirt Wolfgang Guckert informierte bei seinen Hofführungen darüber, wie und was auf den dazugehörenden Feldern im Ackerbaubetrieb –kombiniert mit modernen Verfahren – angebaut wird.

Auf dem Hof im Mannheimer Norden legt die Familie Guckert Wert auf eine nachhaltige und bodenschonende Landbewirtschaftung beim Anbau von Mais, Getreide und Speisekartoffeln. Spargel ist ebenfalls im Programm. Aus dem Bio-Teilbetrieb „Schölzhof“ im Odenwald gehörten auch in diesem Jahr die Rinder, die wiederkäuernd ihren Tag auf der Weide verbrachten, zum Hoffest. Diese Rinder zählen zur Limousinrasse. Die 50 Mastschweine, untergebracht in einem hellen und luftigen Stall mit einzelnen Boxen, werden mit eigenem Getreide, Kartoffeln und gentechnikfreiem Sojaschrot gefüttert.

Für die kulinarischen Genüsse an beiden Tagen sorgte Ute Guckert mit ihrem Team. Das Angebot an Speisen erstreckte sich weit über Bratwurst und Steaks hinaus, für deren Zubereitung waren Karlheinz Wetzel und Gerd Herbel zuständig. Kuchen gehörte nicht nur zur Kaffeezeit auf die Speisekarte. Ständig brachten die Damen aus der Küche frisch Gebackenes, bei dem der köstliche Quetschekuchen und feine Torten nicht fehlen durften und bestückten die Theke immer wieder neu.

Tretauto-Parcours

Dass Lebensmittel direkt von Erzeuger stark gefragt sind, zeigte sich im Hofladen der Familie Guckert. Nicht nur Gemüse, Fleisch, Nudeln und Konfitüre, sondern auch eine kleine Auswahl aus einem Sortiment von Likören und Weinen bis hin zu Säften werden dort feilgeboten. Wer ein Geschenk brauchte, war mit den gut bestückten Geschenkkörben gut bedient.

Zum Unternehmen gehören auch mehrere Dienstleistungen, die in einer GdbR im Lohnunternehmen von Karlheinz Wetzel angeboten werden, dazu zählen Bodenbearbeitung, Transporte von Mais und Getreide sowie Feldabholung und Trocknen von Körnermais in riesigen Silos.

Beim Tag der offenen Tür wurden auch die Kinder gut unterhalten: Sie konnten sich mit ihren kleinen Tretautos an einem Parcours aus Stroh erfeuen. Wer wollte, konnte sich bei einer angebotenen Kutschfahrt ein Bild über das landwirtschaftliche Gelände kurz vor der hessischen Landesgrenze machen. Für viele Stadtkinder war es wieder ein Abenteuer, nicht nur die Tiere, sondern auch die Natur hautnah zu erleben. Der Erlös der Tombola geht wieder einem sozialen Zweck zu.