Sandhofen

Sandhofen Neujahrsempfang der katholischen Gemeinde St. Bartholomäus

Sternsinger wenden sich gegen Kinderarbeit

„Wie der Stern in Bethlehem strahlte in der Nacht, haben wir uns mit dem Stern auf den Weg gemacht“: Mit diesem Text auf den Lippen zogen die Gemeindemitglieder, angeführt von den Sternsingern, nach dem Kirchgang ins Gemeindehaus St. Bartholomäus ein. Dort stand der Neujahrsempfang auf dem Programm.

In seiner Rede sprach der Sprecher des Gemeindeteams, Michael Seitz, die Bedeutung der traditionellen Veranstaltung an. Sie biete die Gelegenheit aufzuzeigen, wie lebendig die Gemeinde mit ihren vielen Gruppierungen sei. Gleichzeitig lobte Seitz die immer besser werdende Zusammenarbeit mit der evangelischen und der griechisch-othodoxen Gemeinde.

Nach seinen Grußworten stellten die Sternsinger ihr Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ vor. Teil des Empfangs war auch der Dank der Gemeinde an Ulrike Ehrler, die die Leitung der Sternsinger nach 14 Jahren abgegeben hat. Die Leiter aller Gruppierungen nutzten die Gelegenheit, beim Neujahrsempfang ihre jeweiligen Schwerpunkte in einigen Worten vorzustellen. Die Nachricht von Traudel Schmitt vom Kirchenchor, dass in diesem Jahr wieder ein Kerwecafé angedacht sei, wurde mit Applaus honoriert. Eine große Summe spendete der Kirchenchor für die Renovierung des Kirchendaches.

Von der katholischen Jugend konnte Benjamin Wiemers berichten, dass einmal mehr sowohl das Pfingstlager als auch eine Fahrt nach Rom stattfinden werde. Vom Katholischen Bildungswerk dankte Markus Henkes allen, die an den vergangenen Veranstaltungen teilgenommen haben. Für die Zukunft seien Themen mit Blick auf die lokale Kirchenentwicklung und zum interreligiösen Dialog geplant, zu dem man beitragen wolle.

Schäden am Kirchendach behoben

Die kfd-Frauen, für die Christa Schwemlein das Wort ergriff, konnten vermelden, dass im Februar ein Nähwerkshop angeboten wird. Nähere Informationen sollen noch folgen. Außerdem referierte Schwemlein über die Veranstaltung 100 Jahre kfd-Frauen unter dem Motto „Echt stark“, die auch die Damen aus Sandhofen im Europark Rust mitgefeiert hätten.

Über die gemütlichen Kaffeenachmittage und weitere Veranstaltungen, die rechtzeitig angekündigt werden sollen, sprach Waltraud Seitz. Ihr Dankeschön richtete sich an alle, primär aber an ihren Ehemann, ohne den sie dies alles nicht bewerkstelligen könne. Im Arbeitskreis Dritte Welt von Andreas Katzer ist im Herbst ein Perutag angedacht.

Vom großen Fortschritt der Arbeiten am Kirchendach von St. Bartholomäus sprach Egon Schmitt, auch wenn es zwischenzeitlich unliebsame Überraschungen gegeben habe. So seien gravierende Schäden im Gebälk festgestellt worden, die aber behoben seien.

„Kirchenchor und Altenwerk entsprachen nicht unseren Vorstellungen“, mit diesen Worten ging Marius Schmitt darauf ein, warum es inzwischen eine „Junge Gemeinde“ gibt. In der Gruppierung kommt das Feiern, zum Beispiel an der „Kerwe-Strandbar“ nicht zu kurz. Bei Sekt und Laugenbrezeln fanden sich die Gäste des Neujahrsempfangs am Ende der Vorstellungsrunde und der der Reden zu netten Gesprächen zusammen.