Schönau

70 Jahre KIG Schönau

Am 12. Oktober 1948 gründete sich die Kultur- und Interessengemeinschaft (KIG) Schönau, damals noch unter dem Namen Interessengemeinschaft Schönau Siedlung.

Der Vorsitzende von 1988 bis 2008 und heutige Ehrenvorsitzende August Mehl hatte zum 40-jährigen Bestehen 1988 erklärt, dass der Verein die Förderung der kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Belange der Einwohner des Stadtteils Schönau unterstütze. Auf gute Kontakte zu den Schulen, Kirchengemeinden und dem Bürgerservice lege die KIG besonderen Wert und zeigt dabei ein hohes ehrenamtliches Engagement. Bei der Gründung wählte die Versammlung Josef Rieth zum ersten Vorsitzenden. Sein Stellvertreter hieß August Hoffmann. Als Schriftführer fungierte Leopold Berwanger. Die Arbeiterwohlfahrt, der ASV 47 Schönau, der Gesangverein Schönau, der Kleintierzuchtverein, der Schachclub, die VVN Schönau sowie die Ortsvereine von SPD, CDU, KPD und Solidarität sind als Gründungsmitglieder bei der Versammlung verzeichnet.

1973 zählte die KIG bereits 19 Vereine zu ihren Mitgliedern. Als deren Dachorganisation setze sie sich für die Bürger im Stadtteil ein und veranstaltet Projekte und Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang, die Maibaumaufstellung oder den Weihnachtsmarkt. Wichtig für den Dachverband ist auch die Veranstaltungsstätte „Siedlerheim“ im Bromberger Baumgang, eine ehemalige Bunkerhalle. Im vergangenen Jahr wurde das Siedlerheim saniert, die Stadt bezuschusste das Projekt mit 500 000 Euro.

Seit 2008 hat Willi Hamberger den Vorsitz der KIG Schönau inne. Zweite Vorsitzende ist Anna Döbler, Schriftführerin Inge Knoop und Kassiererin Christa Zuber. Als Beisitzer fungieren Roswitha Weinerth, Karl Knoop und Norbert Sauer.

Mit einem Ehrungsabend feierte die Kultur- und Interessengemeinschaft ihren 70. Geburtstag im Kultur Centrum (Saal des Siedlerheimes) mit geladenen Gästen. eng