Schönau

Schönau Ehrungsabend der Kultur- und Interessengemeinschaft / Feier zum 70. Geburtstag der Dachorganisation der Vereine

Bürger des Stadtteils unterstützt

Ein festlicher Saal mit schön dekorierten Tischen erwartete die geladen Gäste beim Ehrungsabend der Kultur- und Interessengemeinschaft (KIG) im Kultur Centrum Schönau. Der Vorsitzende Willi Hamberger begrüßte unter den Gästen zahlreiche Bezirksbeiräte und Vereinsvertreter. Nach der Ansprache von Hamberger erfuhren die Gäste Details zum Werdegang der KIG.

Die Leiterin des Bürgerservice Nord, Michaela Diehl, erinnerte in ihrer Rede an die Vereinsgründung der KIG, die am 12. Oktober 1948 im damaligen Gasthaus „Erny“ Schönauer Vereine gründeten. „Als Leiterin des Bürgerservice Schönau bedanke ich mich für eine hervorragende Zusammenarbeit und wünsche alles Gute für die Zukunft.“

Auszeichnung für 22 Gäste

Beim Ehrungsabend erhielten 22 Personen eine Auszeichnung – von der Ehrenurkunde, der Silbernen Ehrennadel bis hin zu Ehrenpreisen. Dass alle Damen im Saal mit einer Rose beschenkt werden, ist bei der KIG schon eine lange Tradition. Hamberger und sein Stellvertreter Karl Knoop überreichten die Blumen an die weiblichen Gäste.

Groß war auch das Musikprogramm: Die Sängerin Arlena Bernhard begleitete sich selbst und James Scholl an der Gitarre. Bekannte Songs intonierte die Sängerin Katja Bürklin als Solistin von der Gruppe „The singing Ladies“. Eine echte Augenweide waren die „Classic Dancers“, die Schautanzgruppe des Carneval Club Waldhof (CCW), mit ihrer Trainerin Manuela Pascarella.

„Schönauer Buwe werden wir genannt, als Garde der Siedler sind wir bekannt“: Etwas melancholisch wurde es bei der Rede des langjährigen Leiters und Vorsitzenden der Gesangsgruppe, Franz Drechsler. Nach der Vorstellung des neuen Vorsitzenden Helmut Klein erklärte Drechsler, dass nach der Fasnachtskampagne endgültig Schluss sein werde mit den „Buwe“. „Nach 32 Jahren geht es – auch von der Altersstruktur her – so nicht mehr weiter. Es war eine gute Zeit mit tollen Veranstaltungen“.

In den gesprochenen Worten von Drechsler klang Wehmut und Traurigkeit mit. „Es hat alles seine Zeit, und wir können sagen, dass wir mit gutem Gewissen abtreten können“. Klar, dass die „Buwe“ zumindest an diesem Abend noch mehr von ihrem Liedgut vortrugen.

Hamberger erklärte in seiner Ansprache, dass die Gesangsgruppe eine Bereicherung für die Schönau war und diese dann zukünftig fehlen werde.