Schönau

Schönau Drei Tage lang Kerwe am Lena-Maurer-Platz / Sechs Stände bieten Abwechslung

Floristik gehört zum Angebot

„Isch grieß eisch alle mit Hallo, die Kerwe is schunn widda do“: Wie schon seit Jahren eröffnete die Kerweborschin Christa Zuber in lustiger Reimform das Traditionsfest auf der Schönau. Mit dem erweiterten Lena-Maurer-Platz haben die Schönauer jetzt auch noch mit der Bühne am Aufgang zum Bunkermuseum einen schönen Platz zum Feiern.

Die Kerweborschin ließ bei ihrer Rede Feste im Stadtteil Revue passieren – auch wenn sich die Veranstaltungen in Grenzen hielten und nicht viel passiert sei. Dabei sprach sie den missglückten Fassbier-Anstich bei der Maifeier an: „Schunn bei de erschde Schläg schoss des owwe raus, normalerweise kummt des doch unne raus“. Sie vergaß bei der Ansprache nicht, die vielen Helfer zu erwähnen, die dem Vorsitzenden der Kultur- und Interessengemeinschaft (KIG), Willi Hamberger, zur Seite stehen.

So ging ihr Dankeschön an Paul Müller, Eduard „Bubi“ Arndt, Bernhard Höllriegl, Bernhard Ebert und Karl Knoop, der ihr bei der Kerwerede als Mundschenk zur Seite stand. „Komm Kamerad, schenk widda oi, do muss jetzt erschd getrunke soi“ – dieser Aufforderung hatte Knoop häufig nachzukommen.

„Ich freue mich, als neuer Stadtrat die Gäste begrüßen zu dürfen. Ich hoffe auf gutes Gelingen und viel Erfolg für den Veranstalter“, sagte Andreas Parmentier von der Tierschutzpartei. Gerne eröffne er die Kerwe in dem Stadtteil, in dem er wohnt.

Zuvor hatte Hamberger die Gäste begrüßt. Fast alle der sechs Buden boten Speisen und Getränke an. Am Stand der SPD verköstigte Simon Schwertfeger die Besucher mit Kartoffelsuppe und Dampfnudeln. Bubi Arndt stand in der Bude der KIG am Grill und sorgte für Steaks und Bratwürste. Wurstsalat bot das Café Eulenspiegel an.

Wegen Ferienzeit fehlen Helfer

An einer der Buden des Gesangvereines gab es die obligatorischen Käsespätzle, an einem weiteren, wie am Stand „Lichterzauber“, alles mit Licht für Kinder und Erwachsene. Mit T-Shirts und weiteren Utensilien wartete Carmen Hamberger auf. Floristik und Handarbeit war am Stand von Claudia Schreiner und Salome Janzen gefragt.

Auf die Frage, warum sie sich nicht mit einem Stand beteiligen, antworteten einige Vereinsvorsitzende, dass wegen der Sommerferienzeit die Helfer fehlten. So auch bei der KG Grün-Weiß Schönau, die in diesem Jahr erstmals nicht vertreten war. Für den reibungslosen Programmablauf konnte sich der Veranstalter wieder auf James Scholl verlassen, der selbst auch einen Auftritt hatte.

Außerdem unterhielten Katja Bürklin und Alleinunterhalter Nik das Kerwepublikum. Am dritten und letzten Kerwetag standen die junge Songwriterin Allena und der Country-Sänger Tom McGray auf der Kerwebühne. Zum Programm gehörte auch ein Gottesdienst auf dem Festplatz. Immer mal wieder setzte aber Regen ein. eng