Schönau

Schönau „Krähenflügel“ nutzen ihre Anlage an der Königsberger Allee seit 1984 / Sommerfest mit Musik

Hobbygärtner beim Fachsimpeln

Archivartikel

Sie ist nicht nur sehr groß, sondern verursacht auch großen Aufwand: die Kleingartenanlage „Krähenflügel“ entlang der Königsberger Allee auf der Schönau. Wie fast überall klagen die Vorstände darüber, dass es an freiwilligen Helfern mangelt. Beim Sommerfest blieb zunächst aber auch der Besucherandrang unter den Erwartungen, wie Vorstand Michael Lindauer und sein Stellvertreter Jurij Ehlert bedauerten.

Der Nachmittag mit vielen Programmpunkten sorgte dann aber dafür, dass immer mehr Menschen auf das Gelände kamen und mitfeiern wollten. So war das Fest unterm Strich an beiden Festtagen gut besucht. Zum Programm gehörte der Auftritt des Akkordeon-Orchesters Sandhofen am Samstag, Tom McCray begeisterte mit seiner Countrymusik an beiden Tagen. Am Sonntag trug noch der Gesangverein Sängerbund Sängerlust aus Sandhofen zur Unterhaltung bei.

Viele osteuropäische Pächter

Pächter der 120 Gärten in der Größe zwischen 350 und 400 Quadratmetern sind überwiegend Menschen aus Osteuropa. Der Anteil an Polen, Russen und Rumänen beträgt nach Aussage des Vorstands 70 Prozent. Die meisten Pächter kämen nicht aus dem Mannheimer Norden.

Im linken Teil – von der Königsberger Allee aus gesehen – befinden sich 70 Gärten. Getrennt durch den Spielplatz in der Mitte sind auf der rechten Seite noch einmal 50 Gärten angesiedelt. Etwas störend empfinden einige die Strommasten des benachbarten Umspannwerks in der Lilienthalstraße. Sie passen nicht so ganz in die idyllische Umgebung mit den schmucken Gartenhäuschen und den gepflegten Beeten.

Als ein guter Gesprächspartner stellte sich Stadtrat Thomas Hornung (CDU) heraus. Er ist selbst Pächter eines Kleingartens im Breitgewann in Feudenheim. Fachsimpeln war da angesagt. Für die Gäste gab es nicht nur Gutes vom Grill oder Salate, die die Damen ebenso beisteuerten wie Kuchen. Am Sonntag gab es zum Mittagessen eine feurige Gulaschsuppe, die drei Gärtner zubereiteten.

Seit 1984 feiert der Gartenverein auf seinem Gelände, auf dem seit 1986 ein Vereinsheim steht. Freie Gärten sind zur Zeit nicht zu pachten. Wer sich aber dafür interessiert, kann sich gerne an die Vorstände wenden und sich auf die Warteliste setzen lassen. Das Spanferkel, den Hauptpreis beim Spiel Erbsenschätzen, gewann Paul Heimer. eng

Info: Informationen im Internet unter kraehenfluegel.de