Schönau

Schönau „Kinder am Rande der Stadt“ entführen Publikum im Kulturzentrum in ein buntes Märchenland

Im Zauberwald Freunde gefunden

Archivartikel

Vor langer Zeit lebte eine Königsfamilie auf einem Schloss mit ihren Kindern. Die Eltern waren stets beschäftigt, das Königshaus zu führen und hatten keine Zeit für sie. Die Kinder hatten zwar alle Spielgeräte, die sie sich wünschten, nur leider fehlten Freunde, um zusammen spielen zu können. Das machte sie einsam und traurig. Und so ging es ab in den Zauberwald.

Freilichtmuseum stellt Kulisse

Diese Geschichte, bei der eine Manege den Zauberwald darstellte, spielten Akteure der „Kinder am Rande der Stadt“ (Kards) im Saal des Kulturzentrums auf der Schönau nach. Mit ihnen einstudiert hatte das alles Alexandra Finckh vom Zirkus Frank. Die passende Kulisse mit dem Thron von König und Königin (Kurt und Heiderose Fitz) besorgte August Mehl als kostenlose Leihgabe vom Freilichtmuseum.

Wie kamen die beiden Hauptfiguren in der Geschichte auf den Zauberwald? Eines Tages fanden sie eine Flaschenpost mit der Botschaft, dass es so einen Ort gebe. Dort lebten ganz viele Kinder miteinander, spielten und hätten Spaß. So beschließen die Königskinder, sich aufzumachen in diesen Zauberwald. Dort angekommen, eröffnet sich eine ganz neue Welt für sie. Sie werden sofort eingeladen, mitzumachen. Voller Freude nehmen sie das an. Sie lachen und toben herum, staunen und vergessen dabei völlig die Zeit.

Der König macht sich auf die Suche und ist froh, sie glücklich wiederzufinden. Er bedankt sich bei den Kindern des Zauberwaldes und erlaubt diesen ab sofort, dass sie jetzt immer auch zum Schloss kommen können und mit seinen Kindern spielen dürfen. Die Geschichte dazu erzählte im Hintergrund Rebekka Neumann.

Unter den Zuschauern der Aufführung waren die Schirmherrin von Kards, Andrea Safferling, und Gastgeber Willi Hamberger. eng