Schönau

Schönau Ferienprogramm mit einer Aktion zur Gestaltung der Fläche an der Rastenburger Straße

Kinder präsentieren ihre Wünsche für den Spielplatz

„Hier. Jetzt. Wir.“ So lautete das Ferienprogramm-Motto des Quartierbüros Schönau mit der Seelsorgeeinheit Nord und youngcaritas. Eine ganze Woche lang erwartete die Kinder des Stadtteils ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Sport, Spiel und Umwelt“.

Ganz groß auf dem Plan stand während der Ferienspielaktion die Spielplatzgestaltung des Areals in der Rastenburger Straße, das ebenso wie die Flächen in der Rudolf- Maus- und in der Bruno-Rüffer-Straße umgestaltet werden soll. Beim Abschlussfest erklärten Noemi und Moesha anhand ihrer selbst gestalteten Modellvorlage, wie ihr Wunsch-Spielplatz aussehen und mit welchen Geräten er ausgestattet werden sollte.

Präsentation der Ideen

Dass nicht alle Wünsche erfüllbar sind, erklärte den Kindern Christian Endres vom Quartierbüro Schönau. Bei der Präsentation der Ideen waren auch die Kinderbeauftragte der Stadt Mannheim, Birgit Schreiber, sowie vom Grünflächenamt Ina Große Wilde und Daniela Machmer anwesend. Auch die Stadträte Andrea Safferling und Andreas Parmentier kamen zur Präsentation am Abschlusstag. Eine Kindergruppe des benachbarten Kindergartens St. Raphael unterstützte mit ihrem Besuch das Vorhaben ebenso. Birgit Schreiber moderierte das Beteiligungsverfahren gleichzeitig auch als Kinderinteressen-Vertreterin.

Neben der Gestaltung des Spielplatzes wurde auch das Angebot aus Spielen und Aktionen während der Ferienspielwoche gerne angenommen. Die Helfer aus einem Team von zehn Ehrenamtlichen unterstützen die Kinder bei ihren Bastelarbeiten oder bei der Schnitzeljagd durch den Stadtteil Schönau tatkräftig. Dank einer Privatspende von 500 Euro und mit Unterstützung von Ernährungsberaterin Monika Maurer wurden die Teilnehmer der Spiele täglich in der Mittagspause mit einem kleinen gesunden Buffet versorgt.

Innere Ruhe

Damit die Kinder den Spieletag mit einer inneren Ruhe beginnen konnten, waren erst einmal Yoga-Übungen angesagt, erklärte Sozialpädagogin Inka Velani-Dollenbacher. Dass es den größeren und kleineren Teilnehmer richtig Spaß machte, war unschwer an den freudigen Gesichtern zu erkennen.

Jetzt warten alle ganz gespannt darauf, ob der Spielplatz schnell Form annimmt und die Mädchen und Jungen, spätestens im nächsten Sommer, auf dem umgestalteten Areal spielen können.