Schönau

Schönau Stadtteil-Interessengemeinschaft ehrt beim Neujahrsempfang Franz Drechsler und Dennis Höllriegl

Kulturtage kommen gut an

Mit einem großen Rahmenprogramm gestaltete die Kultur- und Interessengemeinschaft Schönau (KIG) den diesjährigen Neujahrsempfang. Unter den Gästen begrüßten der Vorsitzende und dessen Stellvertreterin, Willi Hamberger und Anna Döbler, neben zahlreichen Politikern, Wirtschafts- und Vereinsvertretern die Leiterin der Bürgerdienste Nord, Michaela Diehl, und als Repräsentant der Stadt Mannheim den SPD-Fraktionsvorsitzenden Ralf Eisenhauer.

Der Sozialdemokrat gab in seiner Rede sowohl einen Rück- als auch einen Ausblick, den Stadtteil Schönau betreffend. So hob Eisenhauer hervor, dass mit dem Johanna-Geissmar-Gymnasium das modernste Schulgebäude auf der Schönau angesiedelt sei. Der Stadt Mannheim geht es nach seiner Aussage seit vielen Jahren finanziell gut. Man habe sich seitens der Verwaltung nicht nur des Themas Sicherheit angenommen, sondern auch in vorzeigbare Bauprojekte investiert. Bei den Konversionsflächen, die die Stadt Mannheim nach und nach erwerbe, sei bisher alles so verlaufen wie gewünscht und geplant.

Bevor Willi Hamberger in seiner Rede die vergangenen Veranstaltungen der Kultur- und Interessengemeinschaft Revue passieren ließ, hatte das Duo Einfach Wir den Neujahrsempfang im Kulturzentrum Schönau musikalisch eröffnet. Hamberger hob danach die gelungenen und gut besuchten Veranstaltungen im Stadtteil hervor – von der Maibaumaufstellung bis hin zu den Kulturtagen, bei denen erstmals eine Vernissage über drei Tage stattgefunden hatte. Ein Dankeschön ging nicht nur an Wilken Mampel. Er hatte für den Umzug an St. Martin ein Pferd bereitgestellt, und seine Tochter war als Reiterin in Erscheinung getreten. Ein Dankeschön richtete Hamberger auch an Andrea Safferling, mit deren Hilfe der Weihnachtsmarkt einen Bekanntheitsgrad über den Stadtteil hinaus erreicht habe.

Willi Hamberger warb darum, dass die Bürger an den öffentlichen Sitzungen des Bezirksbeirats teilnehmen sollten. Schließlich gebe es dort stets wichtige Informationen. Zur Auflockerung trug der KIG-Vorsitzende mit Anekdoten vom Weihnachtsmarkt bei. Unter dem Motto „versorge Deine Seele mit Arbeit“ ging Pfarrer Johannes Höflinger auf die Seele ein, der das Nichtstun nicht gelinge.

Mit Franz Drechsler und Dennis Höllriegl ehrte die KIG bei dem Neujahrsempfang zwei Personen, die sich um den Stadtteil verdient gemacht haben. Willi Hamberger warb um Sponsoren für den jungen Sportler Höllriegl, der aus finanziellen Gründen auf eine Teilnahme an den Sambo-Europameisterschaften in der weißrussischen Hauptstadt Minsk hatte verzichten müssen (wir berichteten). Sambo ist eine Mischung aus Ringen und Judo, der 21-Jährige gehört dem 1. Karate-Do des Stadtteils an.

Theatergruppe gegründet

Nach der Laudatio auf Drechsler erhielt dieser nicht nur eine Urkunde, sondern zusätzlich eine formschöne Medaille aus Glas als Würdigung für seine großen Verdienste um den Stadtteil und die jahrzehntelange Arbeit. Der Geehrte hat unter anderem die Gesangsgruppe „Schönauer Buwe“ gegründet, führte zwölf Jahre lang die Siedlergemeinschaft und bekam durch Sammelaktionen Mittel für den Schönauer Brunnen zusammen. Außerdem gründete er die Theatergruppe „Kleine Bühne Schönau und arbeitete für die CDU im Bezirksbeirat mit.