Schönau

Schönau Caritas-Quartierbüro beteiligt sich an Aktionstagen mit Suppen-Vielfalt

Leckereien aus 20 Nationen

Archivartikel

Für ein Zusammenleben in Vielfalt traten jezt gleichermaßen Gastgeber und Besucher im Pfarrer-Veit-Haus ein. Im Rahmen der „einander.Aktionstage“, die jenes Credo in den Mittelpunkt stellten, gab es leckere Suppenrezepte zu verkosten.

So boten sich den Besuchern Einblicke in die litauische, mexikanische oder auch die italienische Küche. „Wir organisieren diesen Aktionstag bereits im vierten Jahr in Folge“, berichtete Christian Endres vom Schönauer Caritas-Quartierbüro. „Wir wollen damit auf kulinarische Weise die Buntheit des Stadtteils präsentieren“, wie der Quartiermanager unterstrich.

Vor Ort wohnten immerhin Menschen aus 20 Nationen. „Wir haben auch polnische, russische und türkische Familien“, wie er aufzählte. Im vergangenen Jahr konnten die Organisatoren zudem Rezepte aus Ghana zur Auswahl stellen. „Afrikanische Suppen fehlen aber diesmal“, bedauerte Endres. Dafür bewies Julianne Danchi ihre Treue zur Veranstaltung. „Ich bin seit dem ersten Jahr mit einem Rezept dabei“, wie sie verriet. Sie koche gerne Suppen aus ihrem Geburtsland, betonte die Rumänin. „Unsere Rezepte sind oft mit Hühnchen, aber in jedem Fall mit ganz viel Gemüse“, erklärte Julianne Danchi. Sie koche regelmäßig ebenso daheim. „Insgesamt könnte ich 20 verschiedene Suppen zubereiten“, meinte sie. Suppenrezepte hätten in Rumänien eine lange Tradition.

Ehrenamtliche Helfer

Für die Bewirtung der Besucher standen ehrenamtliche Kräfte aus der Gastgebergemeinde Guter Hirte parat. Irene Wagner und Helene Kurpiers hatten alle Hände voll zu tun, um der Nachfrage gerecht zu werden. Es sei wichtig, sich zu engagieren, zeigte sich Kurpiers vollkommen stressfrei. „Ich bin schon lange im Gemeindeteam aktiv“, meinte sie. Ohne ehrenamtliches Engagement würde das öffentliche Leben im Stadtteil absterben, wie sie erklärte. So kämen zudem Leute vor die Tür, die sonst nicht so oft das Haus verlassen würden. Darüber hinaus entwickelten sich bei solchen Festivitäten nette Gespräche.

Nachwuchs auf Schatzsuche

Viel Redestoff ergab sich gleichfalls aus dem Stadtteilquiz, das mit Hilfe von Kurzfilmen die Besucher zum Nachdenken anregte. Der Nachwuchs pirschte derweil im Rahmen einer Schatzsuche durch das Quartier. „Uns war wichtig, ein Angebot an alle Generationen zu richten“, meinte Christian Endres. So hätten alle etwas von diesem Aktionstag, zog der Quartiermanager ein positives Fazit.