Schönau

Schönau Fest am Johanna-Geissmar-Gymnasium / Schüler stellen ihre Projekte vor

Neue Fünftklässler begrüßt

Archivartikel

Projektvorstellung, Typisierungsaktion, Auftritte: Das Johanna-Geissmar-Gymnasiums (JGG) lockt bei seinem Schulfest stets mit einem großen Programm. Dabei zeigen die Schüler in ihren Zimmern auf, was sie in dem zurückliegenden Jahr gelernt haben. So lud die Klasse 5.1. zu Sprachspielereien ein. In einem weiteren Raum lautete das Thema einer Ausstellung „Latein“ – Sprache und Geschichte standen dabei gleichgewichtig nebeneinander.

Auch kulinarisch stellten die Schüler mehrere Länder vor. So gab es zum Beispiel Nachos mit verschiedenen Soßen und weitere Köstlichkeiten aus Mexiko. Daneben standen „Südseedrinks“ zur Auswahl. Auch der Förderverein legte sich kulinarisch mächtig ins Zeug. Die Tanzgruppe Flash trat in der Turnhalle auf.

Egal ob im Foyer, auf den Gängen oder in den Klassenzimmern – überall gingen interessante Vorstellungen über die Bühne, die die Kinder und ihre Eltern, die zahlreich an dem Schulfest auf der Schönau teilnahmen, begeisterten. Zugunsten der Organisation „Freezone“ war ein Flohmarkt aufgebaut.

Beim Schulfest des JGG ist es Brauch, dass die neuen Fünftklässler, die nach den Ferien dort zur Schule gehen, vorgestellt werden. Vier neue Klassen sollen gebildet werden. Zur Begrüßung spielte auch die Schulband Stücke wie etwa „More than you know“ oder „Can’t stop the feeling“. Der Gruppe fehlt aber nach wie vor der Name.

Höhepunkt des Schulfestes war die Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Der Vorschlag, so eine Aktion durchzuführen, war von Biologie-Lehrerin Renate Meier gekommen. Nach Besprechung mit den schuleigenen Sanitätern fasste man den Entschluss, sich mit der DKMS in Verbindung zu setzen. Das ganze benötigte Equipment und das Infomaterial, um solch eine Aktion durchzuführen, stellte die DKMS zur Verfügung.

Sanitäter helfen mit

Die Leiterinnen der Schulsanitäter, Caroline Hald und Nicole Snackers, hatten gemeinsam mit ihren Kolleginnen Anna Hofmann und Sabine Hettler alles Weitere organisiert. Mit 17 Jahren, so erklärten die jungen Frauen, könne man sich registrieren lassen, um dann mit 18 Jahren an einer Typisierungsaktion teilzunehmen. Wie wichtig solch eine Aktion ist, darüber klärten alle Beteiligten im JGG auf.

Die Abstriche auf den Wattestäbchen an diesem Tag gingen auf dem Postweg in ein Labor nach Tübingen, um dort analysiert zu werden. Die Spender werden dabei in die Datenbank aufgenommen. Sollte ein passender Spender, auf den ein Kranker wartet, gefunden werden, wird dieser von der DKMS benachrichtigt. eng