Schönau

Schönau „Kinder am Rande der Stadt“ bieten Bogenschießen und Einblicke in Zirkuswelt / Junge Gäste dürfen sich in Streifenwagen der Polizei setzen

Schwere Maschinen ziehen Blicke auf sich

Lachen, Toben, Spielen, Staunen – darum ging es beim Spielfest der Schönauer Organisation „Kinder am Rande der Stadt“ (Kards). In diesem Jahr waren die Kinder wieder zu Gast auf dem Gelände des TSV Schönau in der Rudolf-Maus-Straße. Auf dem großen Fußballplatz waren die acht verschiedenen Spielstationen aufgebaut. Dort galt es, das eigene Wissen und die Geschicklichkeit zu testen.

Gleich am Eingang auf dem Gelände standen der Leiter des Polizeireviers Sandhofen, Michael Schloer, und weitere Beamten Kindern und Erwachsenen Rede und Antwort. Für die Kleinen war es einmal mehr eine Freude, sich in den Streifenwagen setzen zu dürfen und das „Tatütata“ zu hören. Nicht nur die Polizei, sondern auch die Feuerwehr und Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bunds ASB sind schon ein fester Bestandteil beim Kinderfest von Kards. Auch sie klärten über ihren Beruf auf, was die Kinder begeistert verfolgten.

Insgesamt drei Hüpfburgen standen den Kindern zur Verfügung. Was man in einer Manege so macht, das führte ein Clown aus dem Zirkus Luna vor. Ihre sportliche Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten die Jungen und Mädchen beim Bogenschießen. Dass es viel Kraft braucht, um einen Bogen zu spannen, war für manchen dann doch neu. Schließlich wirkte beim Zuschauen alles recht einfach.

Vor dem Eingang präsentierten sich die 1. Sandhofener Oldtimer- und Traktorenfreunde – auch sie beteiligen sich seit Jahren am Programm. Für die Kinder ist es immer wieder interessant, mit einem Bulldog mitfahren zu dürfen.

Die größte Attraktion auf der Straße waren aber sicherlich die Biker der Organisation „Quadkinder“. Mit insgesamt zwei Quads und fünf Trikes waren sie gekommen. Einige der Mitglieder erklären sich stets bereit, Kindern mit dem Quad- und Trikefahren eine Freude zu machen. Kosten fallen für Kards dabei keine an – die Triker zahlen alles aus eigener Tasche.

Bereits über 400 Fahrer aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz haben sich diesem sozialen Projekt für Kinder, die am Rande der Gesellschaft stehen, angeschlossen. „Die Religion, oder ob schwarz oder weiß, ist uns dabei vollkommen egal“, so Robert Möllers von „Quadkinder“. Wichtig sei nur, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Bei guter Bewirtung, zuständig dafür war der TSV Schönau, feierten alle zusammen bis in den späten Abend weiter. eng

Info: quadkinder.com, kinderamrandederstadt.de