Schönau

Schönau/Sandhofen Vororte profitieren vom Stadtteil-Budget

Spielgerät mitfinanziert

Archivartikel

Insgesamt zehn Projekte aus dem Mannheimer Norden haben in den vergangenen Monaten vom Stadtbezirksbudget Schönau und Sandhofen profitiert. Bei den jüngsten Bezirksbeiratssitzungen erläuterten Daniela Vukic (Schönau, SPD) und Sebastian Butzek (Sandhofen, SPD), wer bis Mitte Dezember eine Finanzspritze erhielt.

Feierlichkeiten mit Hüpfburg

Auf der Schönau bekam die Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß für ihren 60. Geburtstag 600 Euro. Die Tanzsportler des PSC Schönau erhielten für ihr 30-jähriges Bestehen 300 Euro. Ein neues Spielgerät der Schönauschule wurde mit 2500 Euro bezuschusst. Für den Lena-Maurer-Platz – das Fest zur Fertigstellung nach dem zweiten Bauabschnitt – gab es 3700 Euro: Vertreter des Bezirksbeirats und der Interessengemeinschaft Nordkultur hatten die Feierlichkeiten mit Hüpfburg und weiteren Attraktionen organisiert. Für den Austausch von Bühnenteilen am Johanna Geissmar Gymnasium bekam der dortige Förderverein 4000 Euro. In Sandhofen freute sich das Altenwerk St. Bartholomäus über 300 Euro für einen Ausflug, die Jugendfeuerwehr bekam 320 Euro für eine Rutsche, und der Jugendtreff erhielt 500 Euro. Der Gewerbeverein sorgte mit 1500 Euro für die Verkehrssicherung bei der Kerwe, und das Drum & Bugle Corps finanzierte mit 1000 Euro eine neue Tuba.

Spezieller Schlüssel

Zum Budget: Im Jahr 2008 hatte der Gemeinderat beschlossen, den Beiräten der 17 Stadtbezirke jährlich 200 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Wie viel davon die einzelnen Bezirke erhalten, errechnet sich nach einem speziellen Schlüssel. Dieser ergibt sich aus einem einheitlichen Grundbetrag, der Einwohnerzahl und dem Anteil an Beziehern von Leistungen nach dem SGB II. Mit dem Budget sollen Projekte oder Institutionen aus den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung oder Sport gefördert werden.

Wer einen Antrag stellen möchte, kann sich auf der Internetseite der Stadt Mannheim informieren (www.mannheim.de/stadt-gestalten/stadtbezirksbudget). Dort gibt es auch Antragsformulare zum Ausdrucken. Die Bezirksleitung des Fachbereichs Bürgerdienste nimmt die Anträge entgegen. Der Bezirksbeirat entscheidet, wer von der Förderung profitiert. baum