Schönau

Schönau „Lange Nacht der Musen“ am Johanna-Geissmar-Gymnasium / Schüler begeistern mit Konzerten, Theater und Kunst

Von Mozarts Nachtmusik bis zu volkstümlichen Weisen

Mit einem Konzert im Foyer eröffneten die fünften und sechsten Klassen des Johanna-Geissmar-Gymnasiums auf der Schönau die „Lange Nacht der Musen“. Die Bläserklasse und die Solisten des Girls Choir aus Klasse 5 präsentierten sich unter anderem mit „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart. „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“, „Komm, lieber Mai und mache“ oder „Shenandoah“. Auch mit der Eurpoahymne unterhielten die jungen Musiker und Sänger, unter ihnen viele Solisten, die Gäste an diesem Abend.

Nicht nur musikalisch, auch schauspielerisch zeigte die Theater AG mit dem Stück „Tonnenfieber“ im Orchesterraum ihr ausdrucksstarkes Können. Szenen in diesem Stück haben Mitglieder der Theater AG, die nur aus Mädchen besteht, mit eigenen Texten verfasst, erklärte voller Stolz die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft, Kathrin Franke. In dem Stück steigen Kinder in große Mülltonnen und weigern sich, diese zu verlassen. Ihren Aussagen nach ginge es ihnen dort besser, weil sie auf einmal von den Eltern beachtet würden und sie sich in den Tonnen geborgen fühlten. So steigen später dann auch Erwachsene, die den Wunsch der Kinder nach Geborgenheit verspüren, in die Tonnen. Beteiligt an der „Langen Nacht der Musen“ war auch die Lese-Arbeitsgemeinschaft. Grafiken, Malereien, Plastiken oder Fotografien – dies alles und noch mehr zeigte das „Lebendige Atelier“. Unter den Kunstwerken der Klasse 6 fanden sich daneben Abstraktionen in der jeweiligen Lieblingsfarbe der Schüler. Selbstdarstellung und Selbstinszenierung waren ebenfalls gefragt. Die Kunstlehrerinnen Ulrike Meltzer und Ella Kehrer zeigten sich mit den Arbeiten ihrer Schüler zufrieden.

Das Konzert in ungarischer Weise in d-Moll und das Konzert Nr. 2 begleitete Schulleiter Roland Haaß als Solist am Klavier. Die Bewirtung an diesem Abend übernahmen Mitglieder des Fördervereins. eng