Schriesheim

Schriesheim Minigolf-Ferienspaß des Verbands Wohneigentum

Auf Filz dürfen nur die Großen spielen

Subtropische Temperaturen lassen den Schweiß schon dann in Strömen von der Stirn rinnen, wenn man anderen nur beim Sport zusieht. Zum Beispiel beim Minigolf. Einzige ein leichter Windhauch sorgte an diesem Tag für etwas Kühle. Seit 2005 bietet der Verband Wohneigentum den daheimgebliebenen Kindern das Spiel auf der Minigolfanlage an. „In den Anfangsjahren hatten sich mehr als 40 Kinder angemeldet“, erinnert sich die Vorsitzende Charlotte Günther. Inzwischen musste mandie Teilnehmerzahl sogar schon begrenzen.

„Wir haben einfach zu wenig Helfer“, begründet sie die Maßnahme. In diesem Jahr hatten sich 30 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren angemeldet, gekommen waren 25. „Vier haben sich abgemeldet, und auf einen warten wir immer noch“, scherzt sie. Eingeteilt in sechs Gruppen, von je einem Helfer betreut, ging es auf die Bahnen. Die Jüngeren spielten auf die Eternit, die Älteren auf Filz. „Die Filzbahn ist schon etwas für die fortgeschrittenen Minigolfspieler, weil sie anspruchsvoller ist und länger. Das erfordert mehr an Schlagkraft“, erläutert Charlotte Günther.

Mit Feuereifer gingen die Nachwuchs-Minigolfer an die Herausforderung, den kleinen Ball über Hürden, Hügel, Unebenheiten und Ecken sowie durch Röhren in ein kleines Loch zu befördern. Ein bisschen zu sanft oder ein etwas härterer Abschlag, und schon stoppt die Kugel vor dem Ziel ihren Lauf oder kullert zum Ärgernis des Spielers wieder zurück.

„Das macht so richtig Spaß“, versichert Lara (sechs Jahre) und befördert mit einem kräftigen Schlag den Ball quer über den Platz. Getränke und ein Imbiss sorgen für die Stärkung der Teilnehmer. „Für den Verein ist es selbstverständlich, wenn wir schon Ferienspiele anbieten, dann soll das auch für die Kinder kostenlos sein“, äußert sich die Vorsitzende und fügt hinzu, dass dies wohl nicht die Finanzen des Vereins sprengen werde. Alle Kinder erhielten eine Urkunde. greg