Schriesheim

Schriesheim Verkehrsverein auf dem Maimarkt / Bürgermeister aus Uzès mit dabei

Kräftig Werbetrommel gerührt

Archivartikel

„Darf ich Ihnen ein Glas Wein einschenken“, fragte die ehemalige Weinhoheit die Gäste, die bei ihrem Rundgang über den Maimarkt in der Halle der Metropolregion am Stand des Verkehrsvereins Halt machten. Unterstützt wurde sie von Weinprinzessin Ann-Kathrin und den Helfern des Verkehrsvereins um Vorsitzende Irmgard Mohr, Geschäftsführerin Ingrid Steck, Vorstandsmitglieder Gerlinde Hartmann und Stephen Gallagher und Wirtschaftsförderer Torsten Filsinger.

Die Auswahl der am Stand ausgeschenkten guten Tropfen war groß: Zu verkosten gab es Weine der Winzergenossenschaft; Winzer Max Jäck hatte zum Maimarkt einen Grauburgunder aus seiner Reihe „Schale“ geschickt, sein Kollege Georg Bielig einen Badischen Rotgold, außerdem gab es Weine vom Rosenhof, von den Weingütern Müller und Wehweck wie auch der Weinscheuer Majer, gerne getrunken wurde der Pinot Noir.

Rundgang mit Gästen aus Uzès

Beim Zwischenstopp am Stand erfuhren die Besucher viel über den Weinanbau, über Veranstaltungen wie die Weinwanderung im Herbst und die Rotweinwanderung im Februar, das Straßenfest mit den zahlreichen Aktionen und auch das Besucherbergwerk „Grube Anna Elisabeth“, ein Kleinod, von dem viele noch nichts wussten.

Nach der Präsentation und dem Radio-Interview im Gläsernen Studio des SWR änderte sich das aber rasch. Der Vorsitzende des Bergwerkvereins, Herbert Machatschek, berichtete nämlich über die Geschichte des alten Silberbergwerks und auch darüber, wie einige Schriesheimer Bürger mit Liebe, Schweiß, Muskelkraft und sehr viel Enthusiasmus den Stollen vor dem Vergessen bewahrten und ihn zu einem Besucherbergwerk ausbauten.

Mohr rührte in Begleitung der beiden gekrönten Häupter derweil die Werbetrommel für Schriesheim als eine kleine idyllische und romantische Weinstadt, die einmal zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, aber auch wunderschöne Wanderwege quer durch die Weinberge, die einen unvergesslichen Blick in die Rheinebene frei geben.

Für die Rathaus-Chefs der gesamten Region, die am selben Tag zu ihrem traditionellen Bürgermeisterrundgang unterwegs waren, war eine Rast beim Verkehrsverein schon beinahe ein Muss. Und auch für die Stadtoberhäupter gab es ein Glas Pinot Noir. Dafür sorgte Schriesheims Bürgermeister Hansjörg Höfer. Er war besonders stolz darauf, in diesem Jahr mit zwei Gästen aus der südfranzösischen Partnerstadt Uzès unterwegs zu sein.

Der dortige Bürgermeister Jean-Luc Chapon begleitete Höfer ebenso wie Gérard Bonneau, der dem Partnerschafts-Komitee auf französischer Seite vorsteht. Für den Oftersheimer Bürgermeister Jens Geiß gibt es „keinen schöneren Ort, an dem es sich zu leben lohnt“, als die Metropolregion. Landrat Stefan Dallinger stieß einmal nicht mit dem sonst üblichen „Landratswein“ auf die Region an, sondern prostete Heidelbergs Oberbürgermeister Oberbürgermeister Eckart Würzner mit einem Pinot Noir zu. greg