Schriesheim

Schriesheim Oktoberfest und Heimkampf des KSV

Kraftsportler feiern und gewinnen Derby

Archivartikel

Wenn das KSV Schriesheim zu seinem bajuwarisches Oktoberfest einlädt, dann kommt auch der sportliche Faktor nicht zu kurz. „Das Lokalderby gegen den SRV Viernheim passt heute zum Oktoberfest recht gut“, formuliert es der Abteilungsleiter Ringen Marc Hartmann. Der Gegner aus Viernheim sei recht stark, aber durchaus zu schlagen, prognostizierte er kurz vor dem Kampf. „Unsere Jungs sind in Top Form und fit“ und er ergänzte, dass es keinerlei Verletzungen gebe.

Sportlich belegt der KSV einen guten vierten Platz. „Wir haben die beiden letzten Kämpfe für uns entschieden und der erste Saisonsieg wurde gegen Weitenau-Wieslet geholt“, berichtete Hartmann, obwohl der Start in die Saison etwas holprig verlief. Er sei stolz auf die Leistung seiner Jungs und sie haben die damit abgestraft, die prophezeiten, sie werden sich in der Regionalliga schwer tun. „Wir haben unser gestecktes Ziel erreicht und den Anschluss an die Spitze gehalten“, sagte Hartmann. Auch wenn es sportlich gut aussieht, wird der KSV bis dato noch von einem kommissarischen Vorstand geführt. Jetzt liegt sein Schicksal in den Händen der Mitglieder, die nächste Woche über den neuen Vorstand entscheiden werden.

„Die Findungsphase war nicht einfach“, musste Marc Hartmann eingestehen, doch man habe geeignete Kandidaten gefunden, die sich bereit erklärt haben und sich bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen werden. „Wir haben unsere Hausaufgabe erledigt, jetzt haben die Mitglieder das Wort“. Zur Wahl werden der erste und zweite Vorsitzende stehen. Mittlerweile stand das Ergebnis des Kampfes fest. Die Schriesheimer Ringer haben ihre Kontrahenten mit einem überlegenden 21:9 geschlagen.

Nach diesem überwältigenden Ergebnis war Feiern angesagt. Man ließ es sich bei Bier und anderen bayerischen Spezialitäten gut gehen. Alleinunterhalter Franz bearbeitete die Tasten seines Keyboards und sorgte für gute Stimmung unter den Gästen, die nach dem Sieg alle in Feierlaune waren. greg