Schriesheim

Schriesheim Stiftuungen stellen sich beim Sommernachtsfest vor

KSV plant „Gute-Taten-Tag“

Archivartikel

„Tue Gutes und rede darüber“, verkündete Herbert Graf, Fördervereinsvorsitzender des Kraftsportvereins in Schriesheim (KSV), das Motto für das Sommernachtsfest 2018. Dieses alljährliche Ereignis soll dieses Mal nämlich nicht den Sport im Fokus haben, sondern sozial engagierte Stiftungen aus Schriesheim, die Menschen in Not helfen. Dafür wurden nun in einer Pressekonferenz im „La Pineta“ die abschließenden Details mit den Vorsitzenden der einzelnen Stiftungen geklärt. Auch Bürgermeister Hans-Jörg Höfer war bei der Besprechung anwesend und lobte das Projekt des KSV sowie das soziale Engagement der vertretenen Stiftungen – „Das ist für mich was ganz Großes“.

Insgesamt beteiligen sich acht Stiftungen aus Schriesheim an dem Ereignis, welches am 3. August um 19.30 Uhr beginnen und bis zum Abend am 4. August andauern wird. Das Sommernachtsfest soll diesen Stiftungen „die Möglichkeit geben, bekannter zu werden“, erklärt Herbert Graf die Idee hinter dem Konzept. Um das zu erreichen, soll es einen Familientag – den „Gute-Taten-Tag“ – geben, bei dem die Stiftungen mit allerhand Luftballons und Flyern auf sich Aufmerksam machen dürfen. Der Mühlenhof organisiert zu diesem Anlass sogar einen Streichelzoo für die Kleinen.

Weiterhin soll es bei den Festlichkeiten einen „Ochs am Spieß“ geben – selbstverständlich für einen guten Zweck. Pro verkaufte Portion soll 1€ an die beteiligten Stiftungen gehen. Auch möchte der KSV bei dem Ereignis eigens designte Ansteckbuttons verkaufen. Die Erträge daraus sollen ebenfalls ausschließlich den Projekten der anwesenden sozialen Organisationen zu Gute kommen.

Schließlich soll das Ereignis auch noch musikalische Unterhaltung für die Gäste bereithalten. Dafür sorgt Volker Paul, Geschäftsführer der Markus-Paul-Stiftung, der die Band „Pipes and Drums“ für den Abend des 4. August. aus eigener Tasche gebucht hat.

„Ich freu mich richtig drauf, auch wenn es für jeden von uns viel Arbeit wird“, meint Herbert Graf am Ende schmunzelnd und erhält dafür rege Zustimmung von den Versammelten. tjr