Schriesheim

Schriesheim Kinder- und Familienfest des CDU-Stadtverbandes auf dem Spieß‘schen Hof

Mit den Bürgern im Gespräch

Dass das Familienfest des Ortsverbandes der CDU Schriesheim auf den Muttertag fiel, das war von den Organisatoren zwar nicht bewusst geplant, stellte sich im Nachhinein jedoch als ein idealer Termin heraus. Obgleich Starkregen und Unwetter vorhergesagt war, nutzten viele Familien den trüben, am Ende aber doch trockenen Tag zu einem sonntäglichen Ausflug, der sie zum Obsthof der Familie Spieß führte.

Dort wartete auf die Kleinen eine Hüpfburg. Sie konnten sich im Luftballonmodellieren üben. Und es gab auch die Möglichkeit, auf dem Rücken eines Ponys einige Runden zu drehen, während ihre Eltern bei Kaffee und Kuchen oder auch bei deftigen Speisen, zubereitet vom Schützenhaus Forschner, in gemütlicher Runde den Sonntag genossen. „Es macht richtig Spaß, sich mal von der Familie verwöhnen zu lassen“, freute sich eine Mutter über so viel Aufmerksamkeit ihrer Familie.

„Dass das Kinder- und Familienfest auf Muttertag fällt, war so nicht geplant“, gestand die neue Vorsitzende der Schriesheimer CDU, Christiane Haase. Sie habe einen Termin finden müssen, an dem der Hof der Familie Spieß frei war, das sei nun mal dieser 13. Mai gewesen.

„Die Idee zu einem Familienfest hatten wir bei der letzten Kommunalwahl“, erzählte die Vorsitzende. Dann sei es wieder eingeschlafen, doch nun will man es wieder beleben. Eines der Ziele sei es, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, junge Bürger für kommunale Themen zu interessieren und vor allem der Politikverdrossenheit etwas entgegenzuwirken. „Wir brauchen jeden Einzelnen, der bereit ist, sich mit einzubringen“, formulierte die Vorsitzende. Und die Gespräche mit den dort anwesenden Gemeinderäten kamen bei einem Glas Wein dann auch recht schnell in Gang.

Eines der ganz großen Themen, das den Schriesheimern auf den Nägeln brennt, ist die Schulsanierung und die dafür entstehenden Kosten. Eine weitere Sorge galt der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. „Derzeit leben in der Stadt zwischen 90 und 100 Flüchtlinge in einer Anschlussunterbringung“, informierte Michael Mittelstädt. „Für 78 weitere muss die Stadt noch eine Unterbringung finden“, erläuterte der CDU-Fraktionschef und stellvertretender Bürgermeister. „Nicht nur deshalb ist es unser großes Anliegen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, lautete sein Fazit.

Auf die Frage nach den Nationalitäten der Flüchtlinge antwortete Mittelstädt, dass die hier lebenden Flüchtlinge zum größten Teil aus Syrien stammen. Zugleich versicherte er, dass hier keine unbegleiteten Jugendlichen unterzubringen seien. „Es sind vielmehr meistens Familien mit Kindern, die ruhig und unauffällig zwischen den Schriesheimern leben“, betonte der CDU-Politiker.