Schriesheim

Schriesheim 1,76 Millionen Euro für Kleinkindbetreuung

Personal lässt Kosten steigen

Archivartikel

Es war eine Menge Geld, aber abgestimmt wurde darüber im Gemeinderat ohne längere Aussprache: Insgesamt rund 1,76 Millionen Euro bewilligte die Stadt an Zuschüssen für die fünf privaten Kleinkind-Betreuungen. Nach dem Kindertagesbetreuungsgesetz liegt der Satz bei 68 Prozent der Betriebsausgaben. „Wir sind stolz“, bemerkte SPD-Stadträtin Gabriele Mohr-Nassauer, „dass es uns gelungen ist, ausreichend Krippenplätze zur Verfügung zu stellen.“ Was die Stadt attraktiv für junge Familien mache.

Im Vergleich zum Vorjahr waren die Zuschüsse um 118 000 Euro gestiegen – zum großen Teil eine Folge höherer Personalkosten. Das freute die Sozialdemokratin einerseits, die für den Rest des Gremiums erklärte, die Abweichungen von den Planansätzen mittragen zu können: „Doch es bedeutet auch höhere Belastungen für die Kommune.“ Zuschüsse erhielten folgende Einrichtungen: Die Kinderkrippen der AWO und des Vereins „Tausendfüßler“, die Kleinkindbetreuungen des „Postillion“, „Purzelzwerg“ sowie der Waldkindergarten des „Purzelzwerg“. stk