Schriesheim

Schriesheim Verkaufsoffener Sonntag beim Straßenfest / Beteiligte Einzelhändler zeigen zufrieden

Platz vor Boutique in Laufsteg verwandelt

Archivartikel

Im Vergleich zum Samstag zeigte sich der Sonntag wenig freundlich. Es war trüb und kühl, und deshalb kamen etwas weniger Kauffreudige zum Straßenfest. Der DRK- Second Hand Laden mit seinen Schaufenstern, in denen Kleider, Schuhe wie auch Accessoires wie in einer der teuren Boutiquen präsentiert werden, bot Sommerkollektion zu wahren Schnäppchenpreisen an. Da blieb man doch gerne stehen und durchsuchte die Kleiderständer vor der Tür.

Zufrieden mit dem Besuch zeigte sich auch das „Handwerk Craftbeer und Kaffee“ in der Heidelbergerstraße, das für alle Liebhaber des Gerstensafts zu einem echte Mekka wurde. „Wir können heute das Einjährige feiern“, meinte Andreas Pfeifer zufrieden. Neben Kaffee kann man sich 27 Sorten Gerstensaft probieren. Recht gut gelaufen waren auch Nebenprodukte wie „Bierseife“ oder weitere Artikel aus einer Behindertenwerkstatt.

Rolf Edelmann, Vorsitzender des BdS, nannte dieses Geschäft „eine Bereicherung für unsere Stadt“, und damit hat er völlig recht. Zufrieden mit dem verkaufsoffenen Sonntag zeigte sich ebenfalls Rainer Näher von „Ideenreich“. Es ist ein Geschäft, wo jede ein besonders ausgefallenes Geschenk finden kann. Ganz neu in seinem Angebot ist die „Miesepeter Apotheke“, wo man Medikamente wie Rettungsringe, eine ruhige Kugel zum Schieben oder ein Mittelchen für „anhaltende Scheißlaune“ findet. Bei diesen Medikamenten braucht man weder Arzt noch Apotheker zu fragen.

In Kürze gibt es eine weitere Kuriosität, aber das ist noch streng geheim„ Es hat mit Schriesheim zu tun“, so viel verrät Näher. Auch das Reisebüro TIU hatte seine Türen geöffnet. Dort malte man mit Kindern Urlaubsbilder. In das Geschäft in der Heidelbergerstraße, wo noch vor gar nicht allzu langer Zeit „Hilda’s Fachfußpflege“ heimisch war, ist „Monalisa Nähstudio“ eingezogen. Die Räumlichkeit ähnelt der Werkstatt eines Modeschöpfers, und hier werden nicht nur Änderungen angeboten, hier kann man sich auch von der Meisterin ein exklusives Outfit anfertigen lassen.

Herbstmode und Handarbeit

Der kleine Laden in der Kirchstraße, „peppilello“, präsentierte Handgefertigte und künstlerisch hochwertige Accessoires für die gehobene Wohnkultur. Zu denen, die jedes Jahr beim verkaufsoffenen Sonntag dabei sind, gehören das Kinderlädchen von Ilse General und auch „Opus“. Bei „Divino“ waren die Tische gut belegt, und über die neue Herbstmode konnte man sich in der Boutique „Impuls“ informieren.

Auch in diesem Jahr hatte Elas Boutique den Platz vor ihrem Geschäft am Anfang der Talstraße in einen Laufsteg verwandelt. Models präsentierten Trends der neuen Herbstkollektion. Was den BdS-Vorsitzenden Rolf Edelmann ärgert, ist, dass nur ein Bruchteil der Einzelhändler teilgenommen hat. „Das kann ich nicht nachvollziehen“, meinte er. Die Händler, die sich zum Öffnen entschlossen haben, hättten diesen Schritt nicht bereut. greg