Schriesheim

Schriesheim KSV feiert Traditionsveranstaltung

Sommerfest diesmal von der Sonne versetzt

Archivartikel

Das hatte das Team des Wirtschaftsausschusses des Schriesheimer KSV um Jürgen Gestoeehl nicht verdient. Waren die vergangenen Tage von der Sonne verwöhnt, so änderte sich ausgerechnet das Wetter, als der KSV alle seine Freunde, Gönner und die gesamte Schriesheimer Bevölkerung zu seinem traditionellen zweitägigen Sommerfest vor der eigenen Halle einlud.

„Ach, das Wetter macht uns nichts, denn je später der Abend, umso mehr Gäste werden auch kommen“, zeigte sich der Vorsitzende des KSV, Herbert Graf, zuversichtlich, und er behielt mit seiner Vorhersage auch Recht. Wie in den 40 Jahren zuvor werde das Sommerfest vom Gesamt-KSV ausgerichtet, sagte Jürgen Gestoehl. „Es können auch schon 45 Jahre sein“, überlegte er und berichtete, dass früher das Fest erst am Rückhaltebecken stattfand, später sei es auf den Schulhof und auf das Duscholux-Gelände umgezogen. „Der beste Standort ist und bleibt aber vor unserer Halle“, betonte er.

Da er auf seine rund 60 bis 70 Helfer zählen konnte, verlief sowohl der Auf- wie auch der Abbau ohne große Probleme und ohne Hektik. „Für jede Veranstaltung ist es wichtig, sich auf seine Mannschaft verlassen zu können und die Arbeit auf viele Schultern zu verteilen“, bekannte Gestoehl. Und er wies auf eine Neuerung hin. Wurden in der Vergangenheit Essen und Getränke meist in Einweggeschirr serviert, so wurde in diesem Jahr auf jegliches Plastik verzichtet. „Wir wollen ein Zeichen für die Umwelt setzen“, betonte er. Außerdem schmecke das Essen auf einem Porzellanteller wesentlich besser, und das bestätigten auch die Gäste.

Radler machen Rast

Auch wenn an den beiden Tagen die Musik aus der Konserve kam und ein DJ den Partygästen einheizte, war die Stimmung unter den Feiernden gut und ausgelassen. Es war reiner Zufall, dass eine Gruppe von 20 Radsportlern den Weg zum Sommerfest fand und den Abend nach einer langen Tour vergnügt ausklingen ließ. „Wir sind heute morgen in Bockenheim zu einer dreitägigen Tour aufgebrochen“, erzählten sie. In den nächsten Tagen werde es über Weinheim und Bensheim wieder zurück gehen.