Schriesheim

Schriesheim Vorstand bei Jahreshauptversammlung des TV Altenbach einstimmig bestätigt

Verein beschließt neues Beitragssystem

Archivartikel

Die Corona-Pandemie hat dem Turnverein Altenbach eine ungewollte Zwangspause beschert. Dementsprechend fiel die über Monate verschobene Mitgliederversammlung recht kurz, aber informativ aus.

Unter anderem zur Abstimmung gestellt wurde der Punkt „Änderung der Beitragsordnung“. Bislang zahlte ein Mitglied, das ausschließlich Tennis spielt, 27,50 Euro jährlich und ein anderes, das sich für den Breitensport angemeldet hat, 55 Euro. „Wir wollen, dass jedes Mitglied den gleichen Beitrag bezahlt und niemand begünstigt ist“, erklärte Vorsitzende Suzanne Epp zum Hintergrund der Entscheidung.

Der Vorstand hatte sich daher mit der Tennisabteilung geeinigt, ab 2021 die Beitragsordnung zu ändern. So wird es künftig für jedes Mitglied einen Grundbetrag von 27,50 Euro geben. Zu diesem kommen die Beiträge für jeweilige Abteilungen hinzu. „An dem Betrag von 55 Euro ändert sich nichts, er teilt sich in den Beitrag 27,50 Euro für den Tennis- und 27,50 Euro für den Breitensport“. Ein Mitglied, das nur Tennis spielt, zahlt damit weiterhin 27,50 Euro Beitrag. Die Mitglieder stimmten dem Antrag einstimmig zu.

In ihrem Rückblick klagte die Vorsitzende über den hohen und stetig ansteigenden Verwaltungsaufwand. So müssten für jeden neuen Übungsleiter bis zu sieben Formulare ausgefüllt werden. Die Abteilungen sind gut ausgelastet, so dass man sich entschieden habe, besonders beliebte Kleingeräte anzuschaffen.

Ihr Versprechen, sich für sichere Fahrrad- und Wanderwege einzusetzen, hat die Vorsitzende gehalten. „Wir sind verschiedene Trassen abgelaufen, und es fanden weitere Begehungen mit dem Bürgermeister statt.“ Im Frühjahr wurde auch ein Bauunternehmen hinzugezogen.

Reparatur erneut verschoben

Unerfreulich war im vergangenen Geschäftsjahr des Vereins erneut das Problem der alten defekten Lüftungsanlage in der Halle. „Der Gestank war so schlimm, dass die Stadt für eine Woche den gesamten Betrieb eingestellt hat.“ Die Zusage, das Problem zu lösen, sei erneut auf das nächste Jahr verschoben worden.

Auch die eventuelle Auflösung der Tennis-Abteilung war Thema. „Auslöser darüber nachzudenken, war die Situation in Wilhelmsfeld“, informierte Epp. Bei einer Schließung der Abteilung würde die Stadt jedoch den Rückbau der Tennisplätze fordern. Zur finanziellen Absicherung habe der Vorstand bereits ein Sparkonto bei der Volksbank eingerichtet, auf das die Abteilung Geld für den Ernstfall eingezahlt habe.

Zufrieden zeigte sich die Vorsitzende mit der aktuellen Mitgliederzahl in Höhe von 413. Bei den Wahlen zum Vorstand ergaben sich keine Änderungen: Einstimmig bestätigt wurden Vorsitzende Suzanne Epp, Stellvertreterin Sabine Wolf und Schatzmeisterin Heide Kierschke.