Schriesheim

Schriesheim Beim Gemeindefest in Altenbach dreht sich alles um „25 Jahre Gemeindehaus“ / Besucher bringen Ideen ein

Vorschlag: Förderkreis soll Dorfladen betreiben

In diesem Jahr drehte sich beim Gemeindefest in Altenbach alles um „25 Jahre Gemeindehaus“ und um das Motto „Begegnungsräume nutzen, gestalten, erhalten“. Gemeindediakon Klaus Nagel, der den Gottesdienst an diesem Sonntag hielt und der vom evangelischen Kirchenchor mitgestaltet wurde, stellte die Geschichte Abrahams in den Mittelpunkt seiner Predigt. Er forderte die Gemeinde auf, nicht in der Vergangenheit hängen zu bleiben, den Mut zu haben auch neue und unbekannte Wege zu beschreiten. „Um die Zukunft zu gestalten, muss man auch neue Wege gehen“.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst konnten die Besucher das Thema des Gemeindefests „Begegnung“ ausleben und auskosten. Vielleicht bei einer „vollmundigen Begegnung“ beim Getränkestand, oder man begab sich auf eine deftige „kulinarische Begegnung“ zum Grill, oder vielleicht auf eine „Süße Begegnung“ am Küchenbuffet. Es gab musikalische Begegnungen mit dem MGV Liederkranz und dem katholischen Kirchenchor. Die Kinder konnten gemeinsam ihre Talente als Baumeister beim Neugestalten des Gemeindehauses ausleben. An einem kleinen Tisch konnten alle Gemeindemitglieder ihre Ideen einbringen. Zu diesen gehörte unter anderem die Gründung eines Förderkreises, der dann mit Ehrenamtlichen einen Dorfladen betreibt.

Quiz mit 24 Fragen

Mit diesem Angebot könnten Altenbacher, die kein Auto haben, Lebensmittel für den täglichen Gebrauch kaufen – bei einer Öffnungszeit von drei mal vier Stunden in der Woche. Gleichzeitig könnte dort auch ein Begegnungscafé installiert werden, so der Vorschlag. Eine andere Idee lautete, die Räumlichkeiten für den Schulhort zu nutzen. Ein anderer riet, den Keller zurückzubauen und die Gesamtfläche zu reduzieren.

Zum großen Thema gab es auch ein „Gemeindehaus Quiz“ und wer alle 24 gestellten Fragen richtig beantwortet hat, der konnte einen der fünf ausgesetzten Preise gewinnen. Der erste Preis war eine Nutzung des Gemeindesaals für eine private Fete im Wert von 120 Euro, der zweite bis vierte eine Soft-Shell-Jacke und der fünft eine Reisekulturtasche.

Doch die Fragen hatten es in sich. So sollte man wissen, wann das Gemeindehaus gebaut wurde, was es gekostet hat und welches Gebäude weichen musste. Gefragt wurde nach der Größe des Patchwork Wandteppichs im Gemeindesaal, die Anzahl der Fenster, die Anzahl der Rollläden und die Farbe der Holzfassade. Also alles Fragen für Experten. Und für die Kinder gab es noch eine Extraaufgabe: „Wer den Rednerpult im Gemeindehaus findet, auf den wartete eine Überraschung.“