Seckenheim

Seckenheim Bezirksbeirat berät heute Abend Sportstättenkonzept für den Vorort / Christdemokraten lehnen Verwaltungsvorschlag mit zwei getrennten Standorten ab

CDU fordert gemeinsame Lösung für SV und TSG

Archivartikel

Wenn heute, 19 Uhr, der Bezirksbeirat Seckenheim tagt, dann hat er einen großen Brocken auf der Tagesordnung: das Sportstättenkonzept.

In ihrer Vorlage erläutert die Verwaltung, was sie will: „Die Seckenheimer Sportvereine müssen sich aus Platzgründen räumlich verändern. Es gibt jedoch keine gemeinsame Lösung von SV und TSG, sodass unterschiedliche Sportstättenkonzepte erstellt wurden. Der SV soll die Bezirkssportanlage (BSA) übernehmen. Der TSG soll ermöglicht werden, auf dem Gelände im Klettengewann am Wohngebiet Lämmertränke einen Sportpark zu errichten.“

Die CDU-Gemeinderatsfraktion lehnt dies ab. Sie fordert, dass ein Sportzentrum für beide Vereine neben dem Schützenverein am Riedweg errichtet wird. Finanziert werden soll dies durch Umwandlung der Bauder-Anlage zum Baugebiet.

„Wir wollen keinesfalls Nutzungseinschränkungen wie bei der Möll-Halle“, warnt CDU-Fraktionschef Claudius Kranz vor Einsprüchen aus der Lämmertränke. TSG-Chef Andreas Hänssler kann sich außerdem nicht vorstellen, dass die Naturschutzbehörde im Klettengewann eine Sportanlage genehmigt.

Erster Bürgermeister Christian Specht erklärte bei einem Ortstermin, dass man bei der Ansiedlung der Schützen die Wege und die Infrastruktur mit Strom, Wasser und Abwasser bereits so dimensioniert habe, dass daneben noch ein Sportpark entstehen kann. Der Natureingriff am Klettengewann sei mit größeren Folgen für die Fauna verbunden als am Riedweg. „Es ist daher zu hoffen“, appelliert CDU-Fraktionschef Kranz, „dass die Bezirksbeiräte im Sinne der Sportvereine die Verwaltungsvorlage ablehnen.“ -tin