Seckenheim

Seckenheim Versammlung bei der IG der Vereine

Demnächst auch offiziell gemeinnützig

Ein Rückblick auf die vergangenen Monate sowie die Vorschau auf die anstehenden Aktivitäten standen im Mittelpunkt der jüngsten Versammlung der Interessengemeinschaft (IG) Seckenheimer Vereine und Organisationen, zu welcher der Vorsitzende Jürgen Zink zahlreiche Vertreter des örtlichen Lebens begrüßte.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Zink auf die vergangenen Aktivitäten zurück: Die IG verlieh dem Historischen Verein die Würde „Aktiv für Seckenheim“, organisierte den Seckenheimer Wandertag und den Martinszug, beteiligte sich am offenen Adventsfenster sowie am Bürgerempfang.

Dabei konnte sich der Vorstand auf viele Helfer verlassen, wofür sich Zink ebenso bedankte wie für rund 50 Angebote, die IG-Mitgliedsvereine in den letzten sechs Monaten für Seckenheim bereit gehalten hatten. Zu finden sind diese beim IG-Internet-Auftritt, gepflegt von Ulrike Bühler und Nicole Kreusel. IG-Mitglieder können sich eine kompakte Beschallungsanlage ausleihen.

Ärgernis Volkstrauertag

Bevor Schatzmeisterin Ulrike Bühler ihren – wie Revisorin Traudel Gersbach formulierte – „perfekten“ und dann einstimmig gebilligten Bericht abgab, wurde ein unerfreuliches Thema besprochen. Es ging um den Volkstrauertag.

Nachdem die Stadtverwaltung es nicht mehr für nötig hält, die Gedenkfeiern in den Vororten zu organisieren, zogen sich in Seckenheim Feuerwehr und Rotes Kreuz ebenso zurück wie nun auch die Gesangvereine. Mit Bedauern erfolgte ein einstimmiges Votum, die ehrenamtliche IG-Leitung nicht anstelle der Stadt zur Ausrichtung der Gedenkfeier zu verpflichten; nach dem verordneten Ausstieg des Bürgerdienstleiters aus dem IG-Vorstand und aus der Organisation des Neujahrsempfangs sei dies ein weiterer Rückzug der Stadt aus dem Vorortleben.

Änderung der Satzung

Nachdem sich die Stadträte Marianne Seitz und Ralph Waibel beim IG-Vorstand, dem auch „Mister Straßenfest“ Willi Pint angehört, bedankt hatten, befasste sich die Versammlung mit einer Satzungserneuerung; mit ihr soll die IG auch fiskalisch als gemeinnützig gelten, was bisher vom Finanzamt nicht anerkannt ist. Die Versammlung stimmte dem Vorschlag einstimmig zu.

Nachdem die Termine der Mitgliedsorganisationen elektronisch verfügbar sind, konnte auf manuelle Abstimmung verzichtet werden.

Unter „Sonstiges“ wurde der Vorschlag des Historischen Vereins diskutiert, Straßen im Wohngebiet Hammonds nach historischen Revolutionären zu benennen. Der Idee hat sich der Bezirksbeirat bereits angeschlossen, wobei die genauen Straßen noch nicht fixiert sind.

Abschließend rief Zink dazu auf, den erforderlichen Erweiterungsbau der Trauerhalle endlich mit einer gemeinsamen, breiten Seckenheimer Initiative voran zu bringen. hat