Seckenheim

Seckenheim Freunde des Dossenwaldes haben dieses Jahr viel vor

Ein „effektiver“ Verein

Archivartikel

Die Freunde des Dossenwaldes sind gut vernetzt. Die Liste der Einrichtungen, mit denen der Verein zusammenarbeitet, ist lang. Auf ihr stehen die zuständige Forstbehörde, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Mannheim, das Umweltforum Mannheim, der NABU Rhein-Neckar-Mannheim, das Gemeinschaftswerk Arbeit und Umwelt und die IG Seckenheim. So zeigt sich deutlich, wie bedeutend Mannheims südlicher Wald ist.

Deswegen arbeitet der Verein sehr effektiv und geräuschlos, aber sehr kontinuierlich. Gegründet wurde der Verein auch, um die von einer Seckenheimer Initiativgruppe freigeschnittenen und in Taschenplänen und Tafeln an den Parkplätzen gekennzeichneten Wanderwege zu pflegen. Das war wichtig, weil dieser Wald als Naherholungsgebiet hochfrequentiert und teilweise naturgeschützt ist.

Zur ordentlichen Hauptversammlung fanden sich die Mitglieder in den Räumen der Heinrich-Vetter-Stiftung ein. Der Vorsitzende Rolf Dieter dankte der Stiftung für die Gastfreundschaft und begrüßte besonders Altstadtrat Richard Karl. In seinem Bericht erwähnte Dieter, dass sich am Kreuzweg eine schöne Entwicklung ergeben habe. „Eine unbekannte Person pflegt das Areal um das Kreuz mit einer Grünfläche samt Blumen, die musste im trockenen Sommer gewiss häufig gegossen werden“, so der Vereinschef.

Bei den Kunstwerken kündige sich hingegen sukzessiver Verfall an. Die Überarbeitung des Waldwegenetzes im Bereich Hirschacker liege nun vor, das Regierungspräsidium werde neue Wegepläne vorbereiten.

Alexander Manz, Vorsitzender des Gemeinschaftswerks Arbeit und Umwelt, bestätigte den ausführlichen Tätigkeitsbericht durch das Arbeitsteam des Gemeinschaftswerks im Dossenwald, diese Arbeiten werden 2020 fortgesetzt.

Die durch Kassier Rüdiger Lapsit erstellte Bilanz schloss mit einem leichten Plus, Walter Gehr und Holger Kubinski hatten die Kassenzahlen für in Ordnung befunden und so konnte der Gesamtvorstand einstimmig entlastet werden. Aus den Neuwahlen ging Rolf Dieter als Vorsitzender hervor, seine Stellvertreterin ist Michaela Keinert, die Kasse führt weiter Rüdiger Lapsit. Hartwig Trinkaus bleibt Schriftführer und Förster Norbert Krotz, Kurt Kubinski, Willi Pint, Alexander Manz und Frank-Thomas Nürnberg bilden den Beirat.

Schüler werden einbezogen

Mit herzlichen Worten des Dankes wurde Paul Greulich verabschiedet. Er hatte noch selbst aktiv die Waldwanderwege bearbeitet. Er wird dem Verein weiter beratend zur Verfügung stehen. Die Kasse werden Walter Gehr und Holger Kubinski weiterhin prüfen.

Beim Ausblick wurde einer Spende von MVV-Mitarbeitern gedankt. Sie ermöglicht es, im Bereich der Pfingstberger Waldkirche und der Pfingstbergschule Bäume zu pflanzen. Schülerinnen und Schüler sollen dabei einbezogen werden. Mit im Boot ist der Dossenwaldverein – auch bei der Errichtung und Einweihung eines Gedenkmals für durch das NS-Regime ermordete ausländische Arbeitern und Zwangsarbeiter nahe des Kalvarienbergs beim Rangierbahnhof. sane

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