Seckenheim

Seckenheim Popchor des Männergesangverein-Liedertafel überzeugt in Erlöserkirche

Eine Stunde mit Andrew Lloyd Webber

Es ist schon zu einer liebgewordenen Tradition geworden, dass das „Erste Seckenheimer Pop-Ensemble“ (ESPE) des Männergesangverein-Liedertafel 1861/1907 die letzten Monate des Jahres mit einem musikalischen Gottesdienst einläutet. Auch in diesem Jahr stellte sich der von Peter Imhof glänzend geleitete Chor den zahlreichen Besuchern der Erlöserkirche als versierte Gruppe mit vielseitigem Repertoire vor – und nutzte dabei die ebenso große Vielseitigkeit des britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber.

Zunächst eröffneten Imhof am Klavier und Ulrike Bühler am Saxofon die musikalische Stunde mit einer Instrumentalfassung von „I don’t know how to love him“ aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“. Gemeindediakonin Claudia Krüger und Pfarrer Helmut Krüger begrüßten dann zum Gottesdienst doch deutlich mehr Besucher als an einem „normalen“ Sonntag.

Biblische Motive erklärt

Im Mittelpunkt des Konzerts stand Webbers Musical „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ – eines seiner ersten Werke. Webber steuerte die Musik bei, sein Partner Tim Rice die Texte. Der gemischte Chor brachte die Stücke den Besuchern näher. Dazu gingen die Eheleute Krüger auf die biblische Geschichte des Josef ein, der aus Eifersucht von seinen Brüdern verkauft wird, später aber zum Berater des Pharaos aufsteigt.

Alle Informationen zur biblischen Geschichte, die Vorträge, Interpretationen, Gebete und Gesänge sowie das Orgelspiel von Ulrike Bühler bildeten eine gelungene Mischung. Die Zuhörer spendeten dafür reichlich Beifall. Da blieb dem Pop-Ensemble angesichts des noch sommerlichen Tages gar nichts anderes übrig, als mit dem schwungvollen „Let the sunshine in“ die gelungene musikalische Stunde abzurunden. hat