Seckenheim

Seckenheim kfd unterstützt Straßenkinder

Freezone bietet Freiraum

Archivartikel

Die kfd St. Aegidius Seckenheim ist eine mehrgruppige Gemeinschaft von Frauen, die bereit sind, Verantwortung und Aufgaben im Bereich von Familie, Beruf, Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. Im Rahmen eines Frauenfrühstücks wurde nun an die Einrichtung „Freezone“ ein Scheck übergeben.

Seit einiger Zeit bitten die St. Aegidiusfrauen im Rahmen ihres Frauengottesdienstes um Spenden für soziale und karitative Einrichtungen. Insgesamt 650 Euro ergab die letzte Sammelperiode, und die engagierten kfd-Frauen um Angelika Reinl, Ursula Bozzer, Ursula Morano und Marion Kreisel sowie weitere Aktivposten im kfd-Team, freuten sich nun, mehr über „Freezone“ zu erfahren.

Dazu war Markus Unterländer aus der Stadt in den Christian-Spinner-Saal gekommen, um zu erklären, dass „Freezone“ Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ganz oder teilweise auf der Straße leben, ein niedrigschwelliges Angebot der Jugendhilfe macht.

Im Quadrat J 7 bietet man, zunächst 1997 als befristetes Pilotprojekt mit Unterstützung der Kirchen und der Stadt gegründet, eine Kombination von Anlaufstelle und Streetwork an. Hierbei stehen den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Ansprechpartner zur Verfügung. Ferner gibt es kostenlose Verpflegung; es wird Gelegenheit geboten, Wäsche zu waschen, zu duschen, eine Kleiderkammer zu nutzen, sich auch mal nur im geschützten Freiraum auszuruhen.

Zudem führen die Freezone-Mitarbeiter Beratungsgespräche, um Informationen zu Jugendhilfemaßnahmen und Fachdiensten zu geben. Schließlich wird auch Hauaufgabenhilfe oder Bewerbertraining angeboten.

Die Aufrechterhaltung dieses Angebots, das Jugendlichen einen Start in ein gutes Leben eröffnen soll, hängt jedoch von Menschen, Organisationen und auch Unternehmen ab, die eine soziale Verantwortung darin sehen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in besonders schwierigen Situationen zu helfen.

Ungemein wichtige Arbeit

Diese Arbeit im Lebensumfeld der von Obdachlosigkeit bedrohten Jugendlichen ist ungemein wichtig, erkannten die katholischen Frauen nach diesen Informationen rasch. Insofern wussten die kfd-Aktiven, dass ihre Spende an die richtige Stelle kommt. Das sah auch Mannheims stellvertretender Dekan, Pfarrer Markus Miles, bei der Scheckübergabe so. hat