Seckenheim

Seckenheim Zahlreiche Bürger strömen ins SV-Vereinshaus

Für Toleranz und menschliche Werte

Der gut besuchte Seckenheimer Neujahrsempfang im SV-Vereinshaus hatte sechs Teile. Zunächst sorgten wie seit Jahren die Zabbe und der Friedrichsfelder Musikverein unter Anna Peschel mit seinem Blasorchester für einen zackigen Zabbe-Marsch durch die Gemeinde und dann mit einem Abba-Medley für den schwungvollen Einstieg. Dann sprach der Vorsitzende der einladenden Interessengemeinschaft (IG) der örtlichen Vereine und Organisationen, Jürgen Zink und es folgte das Grußwort der Stadt, diesmal durch Marianne Seitz. Anschließend schloss sich die Verlesung närrischer Forderungen an, dann folgten die Herausgabe des Rathausschlüssels und schließlich ein Showtanz der SV-Juniorinnen-Gruppe „x-treme Bounce“ unter der Leitung von Britta Brehm, ehe sich die Gäste Zeit nehmen konnten, sich ausgiebig beste Neujahrswünsche zuzusprechen.

IG-Chef Zink erinnerte in seinem Jahresrückblick an Ralph Waibel und Alfred Heierling, ehe er auf ein aktives Seckenheimer Jahr mit 181 Terminen und Veranstaltungen aller Art einging und von der Stadt forderte, „solch bürgerschaftliches Engagement sollte durch weniger Bürokratie und mehr Förderung besser unterstützt werden“. Er rief alle lokalen Akteure auf, weiterhin konstruktiv und harmonisch zusammenzuarbeiten, um ein „liebenswertes und selbstbewusstes Seckenheim zu erhalten und weiter zu entwickeln“.

Lob für Ehrenamtliche

Stadträtin Seitz wünschte allen Gästen im Auftrag von Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz und dem Gemeinderat ein gutes Jahr, blickte über den Tellerrand hinaus und forderte eine bessere und weniger egoistische Zusammenarbeit in Europa, „nur so können anstehende Aufgaben bewältigt werden“. Für Seckenheim lobte sie alle ehrenamtlichen Akteure, „sie üben Toleranz und setzen sich für menschliche Werte ein“. Sie ermunterte, bezogen auf Zinks Bürokratie-Kritik, trotzdem unbeirrt weiterzumachen, um Seckenheim auch künftig gemeinsam zum Wohl der Bürger zu gestalten. Dann stürmten die Narren die Bühne. hat

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