Seckenheim

Seckenheim Dreitägiges Gockelfest bei den Kleintierzüchtern

Gäste aus Weinheim verteilen großes Lob

„Hier gibt es die besten Hähnchen weit und breit“, fasst es Manfred Fischer aus Weinheim zusammen, deshalb kam er trotz der großen Hitze auch in diesem Jahr wieder nach Seckenheim und ließ sich gleich zwei halbe knusprig Göckel schmecken. Viele Hähnchenfans machten es ihm gleich und besuchten das beliebte Gockelfest des Kleintierzuchtvereins 1904/C 908 an ein, zwei oder sogar drei Tagen und genossen die frittierten Flattermänner.

Die hochsommerlichen Temperaturen hielten allerdings in diesem Jahr so manchen eingefleischten Gockelfest-Besucher fern, doch die Verantwortlichen um Vereinsvorstand Peter Ihrig und Miguel Herce waren mit dem dreitägigen Fest auf der Vereinsanlage am Holzweg dennoch zufrieden.

Hähnchen sind 1100 Gramm schwer

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatten viel zu tun. Und vor allem den Gockelbrätern zollte der Vorstand großes Lob, denn in der ohnehin warmen Küche wurde es fast unerträglich, als die sieben Fritteusen in Gang gesetzt wurden. Die Hähnchen, 1100 Gramm schwer, benötigen rund dreißig Minuten bis sich knusprig gegart auf dem Teller landen. Zu Stoßzeiten ließen sich da Wartezeiten nicht vermeiden, was aber meist gelassen hingenommen wurde, denn „gut Ding will Weile haben“, so sagt schon der Volksmund, und mit den vorhanden Geräten ist der Kleintierzuchtverein auch an seinen Kapazitätsgrenzen angekommen. Trotz der Aufschaltung von Baustrom können keine weiteren Fritteusen angeschlossen werden und auch der kurze Stromausfall am Sonntag zeigte auf, dass unter den vorhandenen Bedingungen nicht mehr möglich ist.

Während viele Gäste vor allem in den Abendstunden die Hähnchen vor Ort genossen, ließen sich andere Besucher auch das leckere Mahl einpacken, um es zuhause verzehren zu können. So oder so, die Gockelliebhaber kamen auf ihre Kosten. Auch an der Kuchentheke, denn Vereinsfrauen hatten mit selbstgebackenen Kuchen für den süßen Ausgleich zu dem deftigen Genuss gesorgt. So haben die Züchter und die große Helfercrew alles unternommen, um die Gäste zufriedenzustellen. Und das hatten sie auch geschafft. Die Stimmung war an allen drei Tagen gut. Die Besucher, von denen sehr viele mit den Fahrrad oder zu Fuß zur Anlage an der Autobahn gekommen waren, gingen gut gesättigt und wohl gelaunt nach Hause. sane