Seckenheim

Seckenheim Sängerbund und VR Bank Rhein-Neckar laden Senioren ins Schloss ein

Heiterer und musikalischer Nachmittag in der guten Stube

Archivartikel

„Oh happy day“, so die Zugabe der Singgemeinschaft Sängerbund Seckenheim und Frohsinn Friedrichsfeld. Und dieses Lied, das die rund vierzig Sänger und Solist Jürgen Zink unter Leitung von Dietrich Edinger zum Besten gaben, drückten die Stimmung des Nachmittags aus.

Seit mehr als drei Jahrzehnte laden der Sängerbund Seckenheim 1865 und die VR Bank Rhein-Neckar Senioren zu einem musikalischen Nachmittag ins Seckenheimer Schloss ein. Auch in diesem Jahr kamen zahlreiche Gäste in die gute Stube, freuten sich über ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm und ließen sich Kaffee und selbst gebackenen Kuchen schmecken.

Der Männerchor war es auch, der den Nachmittag musikalisch eröffnete. „Mit ein Lied kann eine Brücke sein“ oder „Über den Wolken sorgten die Sänger gleich für gute Stimmung und animierten die Gäste mitzusingen. Sängerbund-Chefin Daniela Petzinger begrüßte, auch im Namen der VR Bank Rhein-Neckar, die zahlreichen Senioren und ihre Begleiter sowie die Stadträte Marianne Seitz und Ralph Waibel, ehe die Sänger weitere Stücke, darunter auch ein 100 Jahres altes Volkslied aus dem Badischen sowie im „Weißen Rössl am Wolfgang See“ oder den „Deutschmeister Regimentsmarsch“ schwungvoll zum Besten gaben.

Maria Eck nahm es mit dem Postgeheimnis nicht so genau und verlas ein Brief an ihren Nachbarn. Mit ihrem Vortrag hatte sie einmal mehr die Lacher auf ihrer Seite. Nach diesem Wortbeitrag stimmte der gemischte Chor „Zeitlos“ unter Leitung von Tom Huber ein Lied von Helene Fischer sowie das bekannte „Lollipop“ von den „Chordettes“ an. Die „Flying Lips“ gaben zusammen mit der „New Generation“ aus Sandhofen unter dem Dirigat von Antje Geiter Einblicke in ihr musikalisches Können. Gerne steuert der gemischte Chor auch etwas Lokalkolorit bei. Kritisch besangen die Sängerinnen und Sänger die Toilette im Kiosk und anschließend dankten sie mit „Willi Ciao“ Willi Pint für sein langjähriges Engagement beim Seckenheimer Straßenfest. Das erfreute nicht nur den Namensgeber.

Älteste Besucher geehrt

Das Musikensemble „Uff un Zu“, bestehend aus der Zabbe-Combo und weiteren Akkordeonspielerinnen, erfreute mit bekannten Liedern, wie dem „Schneewalzer“, oder dem „Badener Lied“. Danach trat ein „Multitalent“ auf. Daniela Petzinger berichtete nicht nur von der Rolle als Hausfrau und Mutter, sondern gab auch Einblicke in die Arbeit einer Vorsitzenden eines Gesangsvereins. Und ein Multitalent das war sie an diesen Tag wirklich. Die Sängerbundchefin war nicht nur bei den Vorbereitungen des Seniorennachmittags dabei, sie moderierte den Nachmittag, sang mit „Flying Lips“ und „Zeitlos“ und spielte in dem vereinseigenen Ensemble „Uff un Zu“ Akkordeon.

Auch die Ehrung der ältesten Besucher nahm sie vor, traditionell erhalten die älteste Damen und der älteste Herr ein Präsent. Während gleich drei Frauen auf 91 Lenze zurückblicken konnten, war Dieter Rudolph mit seinen 93 Jahren der ältesten Besucher überhaupt.

Ein schöner Nachmittag ging viel zu schnell vorbei, so einige „Senioren aus dem Horst-Schroff SeniorenPflegeZentrum. Weitere Damen und Herren aus Seniorengruppen der Gemeinden, des VdK, der AWO, des DRK und anderen Organisation bedankten sich ebenfalls für die Traditionsveranstaltung und lobten neben dem Unterhaltungsprogramm auch selbst gebackenen Kuchen. Den Dank des Publikums gab Daniela Petzinger an alle Akteure weiter.