Seckenheim

Seckenheim Hauptversammlung des Siedlervereins Suebenheim

Investitionen in Heim bringen Minus

Mit 169 Mitgliedern hat der Siedlervereins Suebenheim seinen bisherigen Höchststand erreicht. Doch für Siedlerchef Hermann Krauß ist das nicht Genugtuung, sondern Ansporn. „Wer zu uns kommt, lernt nette Leute kennen, ist nicht allein. Wir freuen uns über alle Menschen guten Willens.“ Es waren wieder mehr als 20 Prozent der Mitglieder, die wissen wollten, wie das zurückliegende Vereinsjahr gelaufen ist.

Der Vorsitzende begrüßte in dem 1997 erbauten Vereinsheim unter den Mitgliedern auch IG-Vorstand Willi Pint. Krauß dankte gleich zu Beginn allen fleißigen Helferinnen und Helfern sowie seinen kompletten Vorstand. Denn das ganze Jahr über sind es die Veranstaltungen, die ermöglichen, dass sich die Nachbarn treffen und die Siedlergemeinschaft wächst. Krauß berichtete dann, beginnend vom Jahresauftakt mit dem Neujahrsempfang, von zahlreichen erfolgreichen Aktivitäten einschließlich der beiden Vereinsausflüge.

Besonders freute er sich über die gut besuchte Putzaktion, bei der das Wäldchen, die Schwabenstraße und das Areal weit um das Siedlerheim von Unrat befreit wurde. „Gut 30 Schaffer jeden Alters machen da mit“ freute sich Krauß. Näher ging er dann auf das Siedlerheim ein, das ebenso Freude macht wie Arbeit und Kosten verursacht. „Es ist wichtig, dass die Siedler aller Generationen und Geschlechter hierher kommen können, um sich zu treffen und sich auszutauschen“, sagte Vorsitzender Krauß. Deshalb habe man für dessen Erhaltung auch einige Investitionen getätigt.

„Tische und Stühle, Heizkörper, Fenster und Sicherheitsvorrichtungen, die teilweise noch 2019 montiert werden“, mussten nämlich angeschafft werden. Kein Wunder also, dass sich diese Maßnahmen in der Kasse von Ingrid Marus mit einem kleinen dreistelligen Defizit niederschlugen.

„Sie hat alles richtig gemacht“ bestätigte Revisor Jürgen Scherer, der zusammen mit Heidrun Hoffmann, die turnusgemäß in den kommenden beiden Jahren von Hildegard Kast ersetzt wird, das Zahlenwerk geprüft hatte. Nach den Berichten und der einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes besteht das enge Führungsgremium weiterhin aus Hermann Krauß, Karl Biemer, Ingrid Marus und Bärbel Krauß. Erich Kopp, Gerda Kölzer, Marion Koblenz, Helga und Roland Schubach sowie Werner Kast, Hubert Koger und Bernd Schnabel sind weiterhin Unterstützer im erweiterten Vorstand.

Regelmäßige Treffen

Für Hans-Georg Beckert, den engagierten Chronisten, der das Amt nicht mehr ausführen kann, wurde zwar ein Internetnachfolger gefunden, doch ist dessen Einsatz noch nicht angelaufen. Krauß lud abschließend zu den anstehenden Terminen ein: „Wir machen für jeden Menschen ein Angebot“, betonte er und nannte das Römerbrunnenfest am 10. und 11. August, die Nachkerwe am 26. Oktober und insbesondere die regelmäßigen Treffen jeden ersten Mittwoch im Monat bei Kaffee und Kuchen, jeden Sonntag zum Frühschoppen und am letzten Freitag im Monat zum Stammtisch der Siedlerfrauen, jeweils im Siedlerheim an der Schwabenstraße. Auch einen Ausflug soll es natürlich wieder geben. hat