Seckenheim

Seckenheim IG bilanziert bei Herbstsitzung Straßenfest

Kassen-Minus zieht höhere Umlage nach sich

Archivartikel

Im Horst-Schroff SeniorenPflegeZentrum fand die Herbstsitzung der Interessengemeinschaft Seckenheimer Vereine und Organisationen (IG) statt. Vorsitzender Jürgen Zink konnte zahlreiche Vertreter lokaler Gruppierungen begrüßen, unter ihnen auch Stadträtin Nina Wellenreuther sowie Bezirksbeiräte, Pfarrer Helmut Krüger und die neue Bürgerserviceleiterin Lena Lawinger.

Nachdem der Preis „Aktiv für Seckenheim“ vergeben war (wir berichteten), ging Zink auf die Aktivitäten der IG und der lokalen Vereine und Organisationen seit der Frühjahrssitzung ein. Dabei lobte er die solide Arbeit der örtlichen Vereine und ihr umfangreiches Angebot. Erfreut erinnerte er daran, dass Anfang Juli dem geschäftsführenden Vorsitzenden der IG, Willi Pint, die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen worden war. Gelungen war auch der Seckenheimer Wandertag. Hierfür dankte Zink den Sportschützen, dem DRK Seckenheim und allen Helfern.

Einen größeren Raum nahm der Rückblick auf das Seckenheimer Straßenfest Ende Juni ein, das diesmal unter der Hitze litt. Dennoch habe die Zusammenarbeit im neuen Straßenfestteam sehr gut funktioniert, weshalb Zink besonders Michael Greulich, Daniela Petzinger, Ingrid Spies, Manfred Schillinger, Rüdiger Lapsit und Jürgen Wohlfart dankte. Für die IG-Kasse ergibt sich laut Ulrike Bühler ein Minus von 490 Euro. Deshalb werde man für 2020 die Umlage um 10 Prozent erhöhen. Zink appellierte an alle IG-Mitgliedsorganisationen, sich am Straßenfest zu beteiligen. Die Hitze hatte einigen Vereinen zuletzt zwar einen geringeren Umsatz am Nachmittag beschert, aber der akzeptable Samstagabend verhinderte Schlimmeres. Alle wollten daher wieder mitmachen.

Nächster Termin: 20./21. Juni

Die anstehenden Aufgaben wird das Team auch 2020 übernehmen, wenn das Straßenfest am 20. und 21. Juni stattfindet. Michael Sauer vom DRK wies darauf hin, dass eine noch höhere Umlage drohe, weil die Stadt fordere, einen Rettungstransportwagen statt eines Krankentransportwagens bereitzuhalten. Stadträtin Wellenreuther wurde daher gebeten, sich hier zu Gunsten der Vereine einzusetzen. Generell seien die Auflagen der Stadt zu hoch und kämen zu kurzfristig, wurde kritisiert. Jürgen Wohlfart schlug vor, dass sich die Vereinsgemeinschaften der Vororte treffen sollten, um gemeinsam mit der Stadt Mannheim ihre Probleme zu besprechen.

Nicole Kreusel machte auf die nächsten IG-Termine im November aufmerksam: den Martinsumzug (12.), die Enthüllung der Stele auf dem Friedhof zum Gedenken an Seckenheims Sozialreformer und Bürgermeister Georg Hörner (16.) und das Schmücken des Weihnachtsbaumes vor dem alten Rathaus (30.). Am 6. Dezember gestaltet die IG das „Offene Adventsfenster“ mit dem BdS. Schon jetzt lud Zink zum Neujahrsempfang am 5. Januar ins SV-Vereinshaus ein. hat

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