Seckenheim

Seckenheim Auch komplettes Rahmenprogramm abgesagt

Kerwe fällt wegen Corona aus

Die Seckenheimer Kerwe wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das bestätigte Jürgen Zink, Vorstand der Interessengemeinschaft Vereine und Organisationen (IG), dieser Redaktion. Zwar hat die IG selbst keine Kerwe-Funktion, aber beim IG-Vorstand um Zink laufen viele Informationen zusammen In diesem Jahr warten weder die Kerwefreunde samstags, noch sonntags die BdS-Geschäfte mit Kerweaktivitäten auf.

Traditionell wird am dritten Sonntag im Oktober in Seckenheim Kerwe gefeiert. Samstags geht es los mit dem Schlumbl-Zeremoniell, sonntags mit der tausendfach besuchten Straßenkerwe und montags mit dem Schlachtfest weiter und dienstags klingt sie im Feuer am Wasserturm aus. Doch in diesem Corona-Jahr ist sie aus, ehe sie begonnen hat.

Auch einen Jahrmarkt oder den Schlachtfest-Montag der TSG im Schloss wird nicht es geben. Die Gesundheit steht für den IG-Vorsitzenden Zink im Vordergrund: „Sicher hätte man die eine oder andere Idee in kleinem Rahmen umsetzen können, aber wir stimmen zu, keine Risiken einzugehen. Ein Jahr aussetzen schadet der Kerwetradition gewiss nicht.“

Bis zuletzt für Öffnung eingesetzt

Bis zuletzt hatte sich der Bund der Selbstständigen (BdS) bemüht, den beliebten verkaufsoffenen Kerwesonntag durchführen zu können, letztlich vergebens. Die sonntägliche Ladenöffnung wäre trotz Corona nicht das Problem gewesen, doch es fehlte der „Anlassbezug“ für einen Sonn- und Feiertagsverkauf. Eine Großveranstaltung mit mehreren tausend Gästen würde weder in der City noch in den Vororten genehmigt, hieß es.

Die BdS-Mitglieder hatten den Vorstand gebeten, Alternativen zu prüfen, doch nun wurden die Betriebe informiert, dass eine Verkaufsöffnung „allein aus Gründen der Ermöglichung des Einkaufs nicht zulässig ist“. Die dafür nötige Großveranstaltung „Kerwe“ kann nämlich aufgrund der gültigen Landesrechtsverordnung nicht genehmigt werden.

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