Seckenheim

Seckenheim Erste Versammlung des neuen „ErlöserGemeindeVereins“ (EGV) / Veränderung bei Rechtsform und Vorstand, aber nicht bei Engagement

Kirchengemeinde mit Leben erfüllen

Archivartikel

So wie es aussieht, kann noch 2018 die Planung für das neue Gemeindehaus so weit vorangetrieben werden, dass im Frühjahr 2019 das Baugenehmigungsverfahren in Gang gesetzt werden und Mitte 2019 der Abbruch des dann 56 Jahre alten Gemeindehauses beginnen kann. Dies gab Pfarrer Helmut Krüger auf der Versammlung des „ErlöserGemeindeVereins“ (EGV) am Sonntagvormittag bekannt.

Die Vorsitzende Helga Staak begrüßte im Konfirmandensaal der Erlöserkirche erstmals Mitglieder des EGV zu einer Hauptversammlung. Im vergangenen Jahr hatte sich die bisherige kirchliche Vereinigung neu konstituiert, sich aus der protestantischen Organisationsstruktur heraus als „ErlöserGemeindeVerein“ (EGV) selbstständig gegründet, sich aber in der Satzung weiterhin insbesondere die Förderung von Kinder- und Jugendarbeit, Kirchenmusik sowie der Stelle für einen Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) auf die Fahne geschrieben.

Nun „eingetragener Verein“

Die neue Rechtsform „e.V.“ konnte, nachdem im Sommer vergangenen Jahres von den rund 200 Mitgliedern einstimmig entschieden, sogar noch im gleichen Geschäftsjahr eingetragen werden, da nur zwei kleine redaktionelle Satzungsanpassungen, aber ohne inhaltlichen Belang, von den Behörden verlangt wurden.

Die Vorsitzende erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht daran, dass der Verein wie in den Vorjahren, beide Kindergärten unterstützt und den Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gefördert habe.

Änderungen gab es allerdings im Vorstand: Zum Jahresende 2017 schied Günter Mahl auf eigenen Wunsch aus. Er hatte seit April 1998 die Kasse geführt. Auch Protokollantin Traudel Herbold gab ihr Amt wegen Umzugs ab. Pfarrer Helmut Krüger, ebenfalls Vorstandsmitglied, dankte Günter Mahl und Traudel Herbold Mahl für die langjährige Förderung sowie Ina Schubert, die die Protokollführung übernahm.

Sandra Reichelt trug als neue Schatzmeisterin die letzte Bilanz von Günter Mahl vor, die mit einer – allerdings sachlich begründeten – Unterdeckung schloss. Revisor Hartmut Welker, der mit Werner Bürgy die Bücher geprüft hatte, konnte Mahl einmal mehr eine großartige Arbeit bestätigen und den Bericht ohne Beanstandungen absegnen.

Lösung im Pflegefall

Zuvor hatte Pfarrer Krüger erklärt, dass der neue Verein die bisher im Vereinszweck vorgesehene Unterstützung im Pflegefall an die Erlösergemeinde zweckgebunden übergeben habe. Durch den Ältestenkreis sei sicher gestellt, dass eine Förderung über die erstatteten Pflegekosten hinaus, weiterhin wie bisher gegeben sei. „Für die Gewährung von Pflegezuschüssen aus dem früheren Gemeindeverein haben wir eine Lösung gefunden“, formulierte Krüger daher zusammenfassend.

Bei der Aussprache zu den Berichten wurde auch über die Zukunft geredet. So schlug Günther Scheurich eine Mitglieder-Werbeinitiative vor, Dr. Thomas Schreier mahnte an, dem Verein ein klares Profil zu geben, um mehr Interessenten zu gewinnen.

Helga Staak wünschte sich, dass aus dem Mitgliederbereich Ideen zur Unterstützung des Vereins ebenso wie Wünsche und Vorschläge zu Fördermaßnahmen an den Vorstand herangetragen werden.