Seckenheim

Seckenheim Sozialverband VdK hatte Badner Schalmeien zu Gast

Klang- und schwungvollen Jahresauftakt gefeiert

Mit einem Gläschen Sekt sprachen sich die VdK-Mitglieder gute Wünsche zum neuen Jahr zu. Ute Grabenauer und Rolf Bleicher wurden vom VdK-Vorsitzenden Wolfgang Wernet vorgestellt, haben sich doch beide bereiterklärt, die Aufgaben von Margarethe Schreck und Werner Bauer, die aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten müssen, bis zur nächsten Hauptversammlung kommissarisch zu übernehmen. Wernet dankte ihnen und richtete Dankesworte an den Vorstand der Seckenheimer Bank, die den idealen Versammlungsraum traditionsbewusst seit 2006 zur Verfügung stellt. Ein Dank ging auch an Doris Pint, die zum Jahresauftakt die Neujahrsbrezel gestiftet hatte.

Regelmäßige Zusammenkünfte

In seiner Neujahrsansprache betonte Wernet den besonderen Wert einer guten Gesundheit, als das wohl höchste persönliche Gut. Dann blickte er auf das vergangene VdK-Jahr zurück und freute sich, dass die Arbeit im Vorstandsteam so prima läuft. „Der Seckenheimer Ortsverband“, so der Vorsitzende, „sorgt über die Monatstreffen hinaus für Unterhaltung, Information und Geselligkeit“. Bei 348 Mitgliedern würde Wernet bei den regelmäßigen Zusammenkünften gerne mehr Mitglieder begrüßen. Dort wird dann auch jeweils auf die Angebote konkret eingegangen. Diese waren im abgelaufenen Jahr etwa der Ausflug zum Schloss Eberbach, das Weißwurstessen im Siedlerheim, ein Bildungsnachmittag bei der Heinrich-Vetter-Stiftung und weitere Vorträge, etwa von Andreas Adam, Betriebsleiter des städtischen Eigenbetriebs „Friedhöfe Mannheim“.

„Auch 2020 werden wir wieder ein vielfältiges Programm anbieten“, so der Chef des früheren Verbands der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK), was nicht zu verwechseln sei mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der werde als „Volksbund“, nicht jedoch als „VDK“ abgekürzt. Wernet erläuterte den Vereinsnamen noch einmal, weil es aktuell und immer wieder falsch adressierte Anfragen gibt. Wernet stellte klar, dass „sein“ VdK in den vergangenen Jahrzehnten vom ehemaligen Kriegsopferverband zum modernen Sozialverband wurde und für soziale Gerechtigkeit kämpft. Die Bezeichnung „Verband der Kriegsbeschädigten“ wird nicht mehr verwendet, die eingeprägten drei Anfangsbuchstaben „VdK“ hat Deutschlands größter Sozialverband (fast 2 Millionen Mitglieder) jedoch beibehalten.

Nach diesen Neujahrsworten ließen sich die Teilnehmer die Neujahrsbrezeln schmecken und begannen das Jahr mit vehement vorgetragener Musik. Denn Wernet hatte die „Badner Schalmeien“ engagiert. Die 13 Musiker machten aus dem Neujahrsempfang ein Neujahrskonzert mit viel Stimmungsmusik, und es wurde sogar geschunkelt. hat

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