Seckenheim

Seckenheim Lokalschau beim Kleintierzuchtverein 1904 C908 / Nachwuchsaktive gewinnt in der Kategorie Geflügel

Mia Lenz wird erneut Meisterin

Ein weiteres Mal holte sich Mia Lenz bei der Lokalschau des Kleintierzuchtvereins 1904 C908 den Vereinsmeistertitel bei der Gattung Geflügel mit ihren „Zwerg-Dominikanern gesperbert“. Die Nachwuchszüchterin durfte sich auch in diesem Jahr auf sehr gute Noten freuen und erhielt für ihre „Zwerg Friesenhühner silber-geflockt“ zusätzlich den Zuchtpreis für Zwerghühner. Außerdem stellte die Enkelin des international bekannten Hühnerzüchters Günter Wesch die beste Henne der Schau, die mit „vorzüglich“ bewertet wurde.

Die Vereinsmeisterschaft für Kaninchen konnte Swen Portz für sich verbuchen. Die „Kleinsilber, hell“ des neuen Vereinsmitglieds gefielen den Preisrichtern am besten. Der Seckenheimer, der erst vor kurzem mit der Zucht angefangen hat, zeigte sich besonders Stolz über seinen Erfolg.

Die Seckenheimer Kleintierzüchter präsentierten jährlich ihre Zuchterfolge und die Richter hatten wieder viel zu tun, um etwa zweihundertfünfzig Tiere (Hühner, Zwerghühner, Wassergeflügel und Tauben sowie Kaninchen) zu bewerten. Doch nach der Beurteilung vieler Details standen am Ende die Vereinsmeister und besonders erfolgreiche Züchter fest. Sowohl die beste Henne wie auch den besten Hahn in der Klasse „Hühner“ zeigte André Weilbuchner, der dafür auch den Zuchtpreis erhielt. Seine Rasse, „Araucana, wildfarbig“ wurde einst im 19. Jahrhundert beiden Araucana-Indianer in Chile entdeckt.

Ruth Keipert zeigt beste Täubin

In der Kategorie „Zwerghühner“ kam der beste Hahn, ein „Zwerg-Rhodeländer“, aus der Zucht von Axel Keipert, der bereits zum neunten Mal die Ausstellung erfolgreich leitete. Den Zuchtpreis für Tauben erhielt Albert Dehoust. Der beste Täuber, ein „Strasser rot“, erhielt mit 96 Punkten die Note „hervorragend“. Ruth Keipert zeigte beste Täubin. Die Züchterin hatte mit ihren „Bernhardiner Schecken blau“ in den letzten Jahren schon öfters das beste männliche oder weibliche Tier aus dieser Kategorie. Über den Zuchtpreis bei Wassergeflügel durfte sich Vereinschef Peter Ihrig freuen. Unter seinen „Smaragdenten schwarz“ waren die beste Ente und der beste Erpel der Schau.

Weitere Seckenheimer Züchter zeigten die Zwergrassen „KoShamo“, „Zwerg-Brahma, „Deutsche Zwerg-Langschan“, „Zwerg-Sussex“, „Zwerg-Welsumer“, „Zwerg-Sulmtaler“ sowie „Zwerg-Minorka“.

Bei den Hühnern wurden auch die Rassen „Sachsenhühner“„ sowie „Brahma“ gezeigt. Bei den Tauben gingen auch „Strasser“ in verschiedenen Farbenschlägen und die „Niederländische Schönheitsbrieftauben“ in die Bewertung. Bei den Zier-Groß und Wassergeflügel gefielen auch die „Schopfwachteln“ und die „gelben Orpingtonenten“.

Die Kategorie „Kaninchen“ unterteilt sich ebenfalls in große und kleine Rassen. Der beste Rammler der Schau, ein „Rhönkaninchen“, stammt aus der Zucht von Axel Keipert. Der langjährige Züchter Werner Transier präsentierte seine „Kleinsilber graubraun“ und erhielt den Zuchtpreis für kleine Kaninchenrassen. Bei den Zwergrassen durfte sich die Zuchtgemeinschaft Xanthopoulos über den Zuchtpreis für die „Zwergwidder thüringerfarbig“ freuen. Weitere Züchter zeigten noch „Zwergwidder“ in den unterschiedlichsten Farben. „Sachsengold“ und „Kastanienbraune Lothringer“ sowie „Farbenzwerge“.

Die Kleintierausstellung hatte eine gute Resonanz in der Bevölkerung, vor allem bei Familien mit Kindern. Der achtjähringen Laura gefiel am besten ein grauer Zwerg-Widder, während ihr sechsjähriger Bruder Jonas sich für ein weißes Kaninchen entschied und gerne streicheln wollte. Die Vereinsverantwortlichen freuten sich über ihre Gäste und laden bereits heute zur lebendigen Krippe ein, die ab 21. Dezember auf der Vereinsanlage am Holzwege aufgebaut ist.

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