Seckenheim

Seckenheim Der Arbeitskreis Heimatmuseum sammelt Ideen

Mundartvorträge und Merchandising

Um die Museumsarbeit auf noch mehr Schultern zu verteilen, soll ein Arbeitskreis den Vorstand unterstützen: Das war der Hintergedanke einer Besprechung im Mehrzwecksaal, zu der Traudl Gersbach und Lothar Boos von der Leitung des Vereins Heimatmuseum Seckenheim etliche Interessierte begrüßten. Etwa 2000 Menschen besuchen jedes Jahr die Einrichtung, informierten die Veranstalter.

Dazu ging es gleich ins Detail: Vor vor Veränderungen in Ausstellungsräumen sollten die Inventarisierung und Beschreibung der Exponate fortgesetzt werden, für Erwachsenen- und Kinderführungen soll es schriftliche Anleitungen geben, die weitere Mitglieder in das Museums-Führungsteam bringen, um die Vorsitzende zu entlasten. Auch das umfangreiche Bildmaterial soll beschriftet und um die Zuordnung von Personen ergänzt werden. Geplant sind zudem Veranstaltungen und Treffen mit Zeitzeugen, die auch Auskünfte über Personen auf älteren Fotos geben könnten.

Da das Heimatmuseum inzwischen eine beachtliche Zahl von Büchern zur Orts- und Regionalgeschichte beherbergt, könnte daraus eine Museumsbibliothek aufgebaut werden. Wo und wie die Werke dem Publikum zugänglich gemacht werden können, soll noch erörtert werden. Die Teilnehmer konnten sich eine Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis der Bücherei vorstellen

Es soll ein Team entstehen, wurde weiter vorgeschlagen, das sich auf die sachgerechte Erhaltung von Exponaten konzentriert. Eine andere Idee betraf das Rahmenprogramm: So etwas solle es nicht mehr nur sporadisch wie bei den Vorträgen zum Kriegsende, zur Gemarkung oder zur Lorscher Ersterwähnung von Mannheim, sondern regelmäßig geben, jeweils am ersten Sonntag im Monat.

Dazu gab es auch schon Ideen, etwa Film- und Bilderpräsentationen zu Ortsgeschichte, Landwirtschaft, historischen Ereignissen, Stengels Schlossbau, Veränderung der Neckararme, Geschichte der lokalen Lichtspieltheater. Andere Vorschläge waren Themen wie der Bau von Kanal und Neckarbrücke, die Entwicklung der Sportvereine oder die Geschichte der örtlichen Kirchen.

Umsetzen könnte man das in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Gruppierungen, so ein weiterer Hinweis. Die thematische Koppelung mit Anlässen wie Frühling oder Weihnachten, historische Gedenktage oder Vereinsjubiläen sollte weiter praktiziert werden.

Ergänzend dazu sind Vorstellungen nicht nur mit historischen Referaten sondern auch Lesungen, Gedichtvorträge, gerne auch in Mundart, und mehr vorstellbar, um eine gewisse Vielfalt zu bieten. Diskutiert wurde auch, wie mit Merchandising, etwa Stoff-Einkaufstaschen oder anderen Gegenständen samt Emblem des Heimatmuseums, Mittel in die Kasse des Heimatmuseums erwirtschaftet werden könnten. Vieles wurde nur angerissen, so dass es noch viel zu besprechen gab. Deshalb wurde auch zur nächsten Sitzung am Montag, den 23. September, um 19.30, wiederum ins Heimatmuseum, eingeladen. hat