Seckenheim

Stellungnahme RNV antwortet auf Kritik aus der Versammlung

Nun „deutlich besser“

Archivartikel

Die Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) kann die massive Kritik an der neuen Linie 43 nicht nachvollziehen. „Diese stellt eine deutliche Verbesserung für die hier lebende Bevölkerung dar“, erklärte RNV-Pressesprecher René Weintz gestern auf Anfrage des „MM“. Der „MM“ hatte die RNV um eine Stellungnahme zu den bei der CDU-Veranstaltung vorgebrachten Einwänden gebeten. Hier die Antworten der RNV:

Grund für die neue Linienführung: Ihr Vorteil ist laut RNV die bessere Erschließung des Bereiches zwischen Offenburger und Meersburger Straße, Suebenheimer Allee und Friedhof. Im Gegensatz zur früheren Linie 41 fährt diese nun auch abends und am Wochenende, was eine „deutliche Verbesserung“ darstelle. Von zentraler Bedeutung für die Erschließung des Gebietes sei die Haltestelle Innerer Heckweg: „Sie kann vom Rathaus kommend nur über die Meßkircher Straße erreicht werden.“

Fahrgastzahlen: Laut RNV liegen diese im Tagesmittel (6-20 Uhr) bei „rund 10“, zu Spitzenzeiten bei bis zu 30, an einzelnen Tagen „über 40“.

Ecke Meßkircher-/Zähringer Straße: Wenn die ausgewiesenen Halteverbote eingehalten würden, „bestehen im Regelfall keine Probleme beim Linksabbiegen“, betont die RNV: „Es kam noch zu keinen unauflösbaren Blockaden“, versichert sie.

Nächtliche Lärmbelastung: Das Angebot von Fahrten auch frühmorgens und spätabends sei unerlässlich für die Attraktivität des ÖPNV. „Wir gehen im Übrigen davon aus, dass die Hauptlärmbelastung nicht vom ÖPNV generiert wird, sondern von privaten und gewerblichen Kfz.“

Bus-Größe: Nach Ende der Sperrung in der Schwabenstraße werden kleinere Midi-Busse eingesetzt. -tin